Teilen ist das gemeinsame Nutzen einer Ressource. Im Falle materieller Güter muss das Gut oder die Nutzungszeit zwischen den Nutzern aufgeteilt werden, wobei Kulturgüter wie Wissen (oder auch Ansichten und Meinungen) mitgeteilt und somit auch zeitgleich in vollem Umfang gemeinsam genutzt werden können. Wirtschaftsethnologisch betrachtet ist das Teilen eine Form der Reziprozität (Gegenseitigkeit), die sich in verschiedenen Formen – beispielsweise Schenk- oder Tauschwirtschaft – ausdrücken kann.

Das Teilen gilt in vielen Wertesystemen als positiver Wert, der sich in der Gesellschaft unter anderem als Solidarität und dem Streben nach Gerechtigkeit äußert. Untersuchungen zeigen, dass es in der menschlichen Natur zu liegen scheint, zur Erreichung eines gemeinsamen Zieles zusammenzuarbeiten („die Arbeit zu teilen“) und anschließend den Ertrag oder Gewinn zu teilen.[1] Als Beispiel für die ursprüngliche Form dieser Versorgung ohne direkte Gegenleistung wird die Egalitäre Gesellschaft genannt.

Quelle: Wikipedia

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