Das Ministerium für Staatssicherheit (MfS), Kurzwort „Stasi“, wurde am 8. Februar 1950 nach sowjetischem Vorbild (MGB/KGB) gegründet. Es fungierte in der DDR als Geheimdienst und Geheimpolizei sowie als zentrales Herrschafts- und Unterdrückungsinstrument der SED. Die Losung „Schild und Schwert der Partei“, über Jahrzehnte geprägt durch Erich Mielke, war untrennbar verbunden mit Überwachung, Verfolgung und Zensur.[1]
Die Regierung Modrow versuchte am 17. November 1989, während der „Friedlichen Revolution“, den Apparat in das Amt für Nationale Sicherheit (AfNS) zu transformieren, was letztlich scheiterte und in der endgültigen Auflösung zum 31. März 1990 mündete. Heute werden die Stasi-Akten (111 Kilometer Akten, ca. 2 Mio. Fotos, 381 Datenträger (CD-ROMs), 23.000 Tonträger u. 2.900 Filme[2]) und Kaderakten im Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv dauerhaft aufbewahrt, um die persönliche Einsichtnahme der Betroffenen aus dem In- und Ausland sowie die historische, politische und juristische Aufarbeitung zu gewährleisten.
Quelle: Wikipedia