Sklaverei ist ein soziales System der Unfreiheit und Ungleichheit, in dem Menschen als Eigentum anderer behandelt werden. Bei der Sklaverei im engen Sinne der Geschichtsschreibung war das Recht, Sklaven zu erwerben, zu verkaufen, zu mieten, zu vermieten, zu verschenken und zu vererben, gesetzlich verankert. Die Sklavengesetze regelten die privat- und strafrechtlichen Gesichtspunkte der Sklavenhaltung und des Sklavenhandels; darüber hinaus bestimmten sie auch, welche Rechte den Sklaven zugestanden wurden.

In vielen sklavenhaltenden Staatswesen und Gesellschaften behielten Sklaven eine gewisse Rechtsfähigkeit und konnten zum Beispiel die Gerichte anrufen oder Eigentum mit Einschränkungen erwirtschaften, das es ihnen in manchen Gesellschaften und Ländern erlaubte, durch Selbstkauf die Freiheit zu erlangen. In manchen Staatswesen war Sklaverei erblich, das heißt die Nachkommen von Sklaven waren ebenfalls unfrei.

Quelle: Wikipedia

Sklaverei

"Robinson Crusoe" einer der erfolgreichsten Romane der Literaturgeschichte, feiert heute seinen 300. Geburtstag. Aber wie sollte man diese Kolonial-Geschichte lesen? "Robinson Crusoe" einer der erfolgreichsten Romane der Literaturgeschichte, feiert heute seinen 300. Geburtstag. Aber wie sollte man diese Kolonial-Geschichte lesen? Foto: Wikipedia
Buchrezension

Robinson Crusoe - Ich Herr. Wir Freunde.

Als „Robinson Crusoe“ am 25. April 1719 erschien, war die Wirkung enorm: Defoe erzählte ein Überlebensepos als angebliche Lebensbeichte – schnörkellos, detailgesättigt, mit religiöser Selbstprüfung. Der Roman prägte unser Bild vom Schiffbrüchigen, der aus „Nichts“ ein Leben baut, und gilt bis heute als Grundstein moderner Abenteuerprosa. Gleichzeitig steckt im Stoff ein klar lesbares Kolonial- und Sklavereimuster – eine Spannung, an der sich Gegenwart und Unterricht seit Jahrzehnten ...
John Grisham: Die Legende John Grisham: Die Legende Die Legende ist vielleicht nicht Grishams spannendster Roman – aber sein vielschichtigster seit Langem. Eine Geschichte über Enteignung und Entschlossenheit, über alte Schuld und neue Gier. Ein Roman über eine Insel, die nicht nur geographisch, sondern auch symbolisch steht für alles, was sich nicht einfach überbauen lässt. Heyne
Buchvorstellung

John Grisham: Die Legende

Wer bei John Grisham automatisch an Gerichtssäle, Anwälte und Verschwörungen denkt, liegt auch mit seinem fünfzigsten Roman nicht ganz falsch. Doch Die Legende, erschienen 2025 im Heyne Verlag und ins Deutsche übertragen von Bea Reiter und Imke Walsh-Araya, verlässt die gewohnten Pfade seines Justizkosmos und bewegt sich an einen Ort, an dem statt Paragraphen erst einmal Palmen rauschen: nach Dark Isle, eine düstere, halbvergessene Insel vor der Küste Floridas. Und obwohl auch hier am Ende ...
James James Neuinterpretation von Mark Twains "Adventures of Huckleberry Finn" Hanser Verlag
Buchrezension

Rezension zu "James" von Percival Everett - Eine mutige Neuinterpretation eines Klassikers

"James" von Percival Everett ist ein Buch, das den Leser sofort in seinen Bann zieht. Es ist eine Neuinterpretation von Mark Twains "Adventures of Huckleberry Finn", jedoch aus der Perspektive einer Figur, die im Original nur am Rande beleuchtet wurde: Jim, der versklavte Mann. Übersetzt aus dem Englischen von Nikolaus Stingl.

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