Unter Publikumspreis wird eine Auszeichnung verstanden, bei der das Publikum – etwa während eines Jazzfestivals oder eines künstlerischen Wettbewerbes – die Preisträger per Abstimmung oder Akklamation kürt. Die Abstimmung kann auch während einer Fernsehübertragung erfolgen, etwa per Telefon oder über das Internet.

Im Gegensatz dazu spricht man von Jurypreis, wenn eine Jury die Auswahl trifft, oder von Sonderpreisen, wenn die Preisverleihung andere Ziele verfolgt.

Quelle: Wikipedia

Publikumspreis

Natascha Gangl gewinnt mit einem akustisch verdichteten Text über ein verdrängtes NS-Verbrechen den Ingeborg-Bachmann-Preis 2025 – und auch das Publikum stimmt zu. Natascha Gangl gewinnt mit einem akustisch verdichteten Text über ein verdrängtes NS-Verbrechen den Ingeborg-Bachmann-Preis 2025 – und auch das Publikum stimmt zu. Foto: ORF/ORF – Kärnten/Johannes Puch
Literaturpreis

Natascha Gangl gewinnt Ingeborg-Bachmann-Preis 2025 – Ein Text, der sich einhört

Die österreichische Autorin Natascha Gangl ist die Gewinnerin des Ingeborg-Bachmann-Preises 2025. Ihr vielstimmiger Text „DA STA“, eine literarisch-akustische Spurensuche nach einem NS-Verbrechen in der Steiermark, überzeugt sowohl die Jury als auch das Publikum. Gangl wird mit dem Hauptpreis und dem Publikumspreis ausgezeichnet – ein doppelter Triumph für eine Sprache, die sich dem Vergessen entgegenstellt.
"Heute war ich umsonst", heißt es an einer Stelle des in diesem Jahr mit dem Bachmannpreis ausgezeichneten Textes "Wechselkröte" der Schriftstellerin Ana Marwan. Den Deutschlandfunkpreis erhielt der Autor Alexandru Bulucz für seinen Text "Einige Landesgrenzen weiter östlich, von hier aus gesehen". "Heute war ich umsonst", heißt es an einer Stelle des in diesem Jahr mit dem Bachmannpreis ausgezeichneten Textes "Wechselkröte" der Schriftstellerin Ana Marwan. Den Deutschlandfunkpreis erhielt der Autor Alexandru Bulucz für seinen Text "Einige Landesgrenzen weiter östlich, von hier aus gesehen". Bild: ORF/Johannes Puch
Aktuelles

Bachmannpreis 2022: Die Preisträger des diesjährigen Wettbewerbs

Die 46. Tage der deutschsprachigen Literatur sind vorüber. Die aus Slowenien stammende Autorin Ana Marwan konnte die Jury mit ihrem Text "Wechselkröten" überzeugen, und gewinnt den mit 25.000 Euro dotierten Bachmannpreis. Der Autor Alexandru Bulucz erhält für seinen Text "Einige Landesgrenzen weiter östlich, von hier aus gesehen" die zweithöchste Auszeichnung des Events - den mit 12.500 Euro dotierten Deutschlandfunkpreis. Erneut hat das diesjährige Klagenfurter Wettlesen einen thematischen ...

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