Mainz () (lateinisch Mogontiacum) ist die Landeshauptstadt des Landes Rheinland-Pfalz und mit 223.888 Einwohnern[1] zugleich dessen größte Stadt. Mainz ist kreisfrei, eines der fünf rheinland-pfälzischen Oberzentren und Teil des Rhein-Main-Gebiets. Mit der angrenzenden hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden bildet sie ein länderübergreifendes Doppelzentrum mit rund 500.000 Einwohnern auf 301,67 Quadratkilometern. Mainz und Wiesbaden sind neben Berlin und Potsdam die einzigen beiden Landeshauptstädte deutscher Bundesländer mit einer gemeinsamen Stadtgrenze. Die Stadt ist Sitz der Johannes Gutenberg-Universität, des römisch-katholischen Bistums Mainz sowie mehrerer Fernseh- und Rundfunkanstalten, wie des Südwestrundfunks (SWR) und des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF). Große international agierende Firmen wie die Schott AG, Werner & Mertz oder Biontech haben ihren Hauptsitz in Mainz.
Mainz wurde bereits 13/12. v. Chr. als militärischer Standort mit Zivilsiedlungen gegründet und gehört damit zu den ältesten Stadtgründungen auf deutschem Boden. Spätestens ab dem Frühmittelalter war Mainz Bischofssitz und später Haupt- und Residenzstadt von Kurmainz. Als Magenza wies Mainz eine große jüdische Gemeinde auf und war eines der religiösen Zentren des aschkenasischen Judentums in Europa. Als Bundesfestung spielte die Stadt im 19. Jahrhundert eine wichtige Rolle, stagnierte dadurch aber auch in ihrer Entwicklung. Im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, erholte sich die Stadt erst langsam wieder ab den 1960er Jahren.
Quelle: Wikipedia