Ein Kriegsroman ist eine Untergattung des Romans, in deren Mittelpunkt die Darstellung von Kampfhandlungen steht beziehungsweise der Krieg die Hintergrundkulisse bildet und als Ereignis die Entwicklungsgeschichte des Protagonisten beeinflusst. Einige Werke dieses Genres können auch als Unterform des Abenteuerromans oder Historienromans angesehen werden. Eine Sonderform des Kriegsromans ist der Antikriegsroman, bei dem die Sinnlosigkeit und die Grausamkeit des Krieges im Vordergrund stehen. Emer O’Sullivan definiert den Kriegsroman („war novel“) wie folgt:

Die Handlung eines Kriegsromans kann entweder auf dem Schlachtfeld stattfinden oder aber auch an der rückwärtigen Heimatfront spielen.[1] Gemeinsames Merkmal ist jedoch, dass es sich in der Regel ursprünglich um reine Männerliteratur[2] handelt. Erst später setzen sich auch Frauen mit dieser Thematik auseinander.

Quelle: Wikipedia

Kriegsliteratur

Ein Preis für die feinen Risse der Geschichte Ein Preis für die feinen Risse der Geschichte Miljenko Jergović: Das verrückte Herz. Sarajevo Marlboro Remastered Suhrkamp Verlag
Buchpreis

Miljenko Jergović erhält Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2026


Miljenko Jergović erhält den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2026 für seinen Erzählband Das verrückte Herz. Sarajevo Marlboro Remastered. Eine literarische Auszeichnung für feine Beobachtung, widerständige Erinnerung und präzises Erzählen über Krieg, Bruch und europäische Identität.
In Stahlgewittern – Ernst Jünger In Stahlgewittern – Ernst Jünger Jünger schildert seine Erlebnisse als Offizier an der Westfront zwischen 1915 und 1918: den Marsch durch die Kreidegräben der Champagne, das Leben in den Schützengräben, Verwundungen, Todesangst, aber auch Kameradschaft, Disziplin und ein Gefühl der Bewährung. Klett-Cotta
Buchvorstellung

In Stahlgewittern – Ernst Jünger

Ernst Jüngers In Stahlgewittern zählt zu den markantesten und umstrittensten Zeugnissen des Ersten Weltkriegs. Ursprünglich basierend auf seinen Feldtagebüchern, erschien das Buch 1920 in einer ersten Fassung, die in ihrer knappen, registrierenden Sprache wie ein nüchternes Protokoll wirkte. Doch Jünger überarbeitete sein Werk mehrfach – insgesamt sieben Mal –, bis es 1978 seine endgültige Form erhielt. Die historisch-kritische Ausgabe von Helmuth Kiesel (Klett-Cotta, 2014) dokumentiert diese ...
Am Sonntag ab 23:05 Uhr im WDR: Max Moor gibt Informationen über aktuelle Ereignisse und wichtige Trends im deutschen und internationalen Kulturleben. Am Sonntag ab 23:05 Uhr im WDR: Max Moor gibt Informationen über aktuelle Ereignisse und wichtige Trends im deutschen und internationalen Kulturleben. Bild: ARD/Herby Sachs
TV

"titel, thesen, temperamente": Schwerpunkt auf Kriegsliteratur

In der kommenden Ausgabe von "ttt - titel, thesen, temperamente" geht es unter anderem um die literarische und journalistische Verarbeitung von Kriegserlebnissen. Themen werden dabei unter anderem das Buch "Im Rausch" des russischen Journalisten Arkadi Babtschenko und die Literaturverfilmung des E.M. Remarque-Romans "Im Westen nichts Neues" sein. Außerdem wird der Roman "Intimitäten" der amerikanischen Schriftstellerin Katie Kitamura beleuchtet.

Du schreibst und würdest deine Texte gerne teilen?

cms.lkorv