Klimaschutz ist der Sammelbegriff für (organisatorische bzw. technische usw.) Maßnahmen, die der durch den Menschen verursachten globalen Erwärmung entgegenwirken und mögliche Folgen der globalen Erwärmung abmildern (Mitigation) oder verhindern sollen.[1] Als wichtige Grenze gilt die Zwei-Grad-Schwelle, die nicht überschritten werden sollte, wenn katastrophale Auswirkungen der globalen Erwärmung verhindert werden sollen. Einen gefährlichen Klimawandel zu verhindern gilt als eine der größten Herausforderungen der menschlichen Zivilisation.[2] Da Kohlenstoffdioxid als wichtigster Treiber der gegenwärtigen Erderwärmung sehr lange in der Atmosphäre bleibt und manche Folgen des Klimawandels langfristig und irreversibel sind, werden die politischen Weichenstellungen der Gegenwart und unmittelbaren Zukunft tiefgreifende Auswirkungen für Tausende bis Zehntausende von Jahren haben.[3]

Kernelement des Klimaschutzes ist die drastische Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen aus Energieerzeugung und Energienutzung in Industrie, Landwirtschaft, Verkehr und Privathaushalten, bis schließlich Netto-Null-Emissionen erreicht werden. Zur Begrenzung der globalen Erwärmung gemäß dem Pariser Übereinkommen sind bis in die 2030er Jahre hinein rasche und umfassende Emissionsminderungen notwendig, insbesondere durch eine Transformation des Energiesektors, wobei erneuerbare Energien eine zentrale Rolle spielen und je nach regionalen Voraussetzungen auch Kernenergie sowie CO2-Abscheidung und -Speicherung zur Emissionsminderung beitragen können.[4]

Quelle: Wikipedia

Klimaschutz

"Den Bach rauf“ von Robert Habeck "Den Bach rauf“ von Robert Habeck Er fordert Zusammenhalt, eine neue politische Erzählung, einen positiven Blick in die Zukunft. Kiepenheuer&Witsch
Buchrezension

Robert Habeck: Den Bach rauf – Der schmale Grat zwischen Ehrlichkeit und Inszenierung

Robert Habeck hat ein Buch geschrieben. Eigentlich nicht überraschend, denn er ist jemand, der immer wieder betont, dass Sprache für ihn mehr ist als ein Mittel zum Zweck. Doch dieses Mal geht es nicht um Philosophie oder Prosa, sondern um eine politische Bestandsaufnahme. Den Bach rauf: Eine Kursbestimmung, erschienen am 16. Januar 2025 bei Kiepenheuer & Witsch, ist sein Versuch, seine Zeit als Wirtschaftsminister zu reflektieren, zu erklären, was schiefgelaufen ist – und vielleicht auch, ...
„Was wäre, wenn wir mutig sind?“ von Luisa Neubauer – Ein Appell mit wenig Tiefe und vielen offenen Fragen „Was wäre, wenn wir mutig sind?“ von Luisa Neubauer – Ein Appell mit wenig Tiefe und vielen offenen Fragen Luisa Neubauer versteht es, Menschen für den Klimaschutz zu begeistern. Rowohlt Taschenbuch Verlag
Buchrezension

„Was wäre, wenn wir mutig sind?“ von Luisa Neubauer – Ein Appell mit wenig Tiefe und vielen offenen Fragen

Luisa Neubauer ist eine der bekanntesten Klimaschutzaktivistinnen Deutschlands. Mit Was wäre, wenn wir mutig sind?legt sie ein weiteres Buch über die Klimakrise, politische Verantwortung und gesellschaftlichen Wandel vor. Ihr Ziel ist klar: Sie will aufrütteln, motivieren und zeigen, dass es Mut braucht, um die Zukunft zu gestalten.
Ist der Verzicht auf Kinder die Rettung der Zukunft? Ist der Verzicht auf Kinder die Rettung der Zukunft? foto: Leonhard Lenz - Eigenes Werk, CC0
Aktuelles

Kinderfrei für den Klimaschutz?

"Kinder in diese Welt zu setzen ist wie Holz in ein brennendes Haus zu tragen.", so beginnt das im vergangenen Jahr erschienene Buch "Kinderfrei statt kinderlos" der Publizistin Verena Brunschweiger. In einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung legte sie nun nach, und kritisierte dabei sowohl die AFD als auch die Fridays-for-Future Bewegung.
Der US-amerikansiche Schriftsteller Jonathan Franzen schreibt über Klima- und Umweltschutz, über das Ende der Welt und seine Begeisterung für Vögel. Der US-amerikansiche Schriftsteller Jonathan Franzen schreibt über Klima- und Umweltschutz, über das Ende der Welt und seine Begeisterung für Vögel. Foto: Rowohlt Verlag
Redaktionelle Empfehlung

Vom Ende vom Ende der Welt

Klimawandel, Artensterben, Umweltschutz: Bereits Jahrzehnte warnen Fachleute vor den Konsequenten unserer Lebensweise. In seinem dritten Essayband "Das Ende vom Ende der Welt" versammelt der US-amerikanischen Schriftstellers Jonathan Franzen unter anderem Gedanken zum Thema Umwelt und Klima. Getragen wird das Buch von einer ungebrochenen Begeisterung für Vögel.

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