Der Generationenroman (auch Generationsroman) ist ein literarisches Genre, dessen Handlung durch Figuren aus mindestens drei Familiengenerationen bestimmt wird, während Familienromane oder Familiensagas Eltern-Kinder-Beziehungen behandeln.

Der Generationenroman bezeichnet ein umfangreiches Genre der Literatur, das sich strukturell durch eine besondere Figurenkonstellation auszeichnet. Die Geschichte von drei oder mehr Generationen einer Familie bildet die Achse der Komposition der Romane.[1] Die erzählte Zeit überspannt gewöhnlich mehrere Jahrzehnte.[2] Durch die familiäre Bindung der Hauptfiguren kommen bestimmte Motive häufig vor, wie Generationenkonflikte, Familiengeheimnisse oder Erbschaften.[3]

Quelle: Wikipedia

Generationenroman

La maison vide  - französische Ausgabe La maison vide - französische Ausgabe Laurent Mauvignier erhält den Prix Goncourt 2025 für seine stille, tiefgreifende Familiensaga „La maison vide“ Minuit
Literaturpreis

Laurent Mauvignier erhält den Prix Goncourt 2025 für seine stille, tiefgreifende Familiensaga „La maison vide“

Laurent Mauvignier erhält den Prix Goncourt 2025 für „La maison vide“. Die stille Familiensaga entfaltet über fünf Generationen hinweg eine intensive Reflexion über Erinnerung, Trauma und die Macht des Schweigens. Die deutsche Übersetzung erscheint 2027 bei Matthes & Seitz Berlin.
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Beatrix Gerstberger: Die Hummerfrauen Beatrix Gerstberger: Die Hummerfrauen dtv
Buchvorstellung

Beatrix Gerstberger: Die Hummerfrauen

In einem kleinen Fischerdorf an der Küste von Maine treffen sich Vergangenheit und Gegenwart, Schmerz und Zugehörigkeit. Ann, Julie und Mina tragen, was das Leben ihnen zugemutet hat – und finden in der rauen Landschaft und im stummen Blick eines blauen Hummers etwas, das vielleicht nicht heilt, aber trägt. Ein leiser, salzgesättigter Roman über Verluste, die bleiben – und Menschen, die weitermachen.

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