Die Filmgeschichte zeichnet die Entwicklung des Films nach, der neben der Musik, der Literatur und der bildenden Kunst eine eigenständige Kunstform darstellt. Die Filmgeschichte erstreckt sich von den frühesten technischen Errungenschaften über die ständige stilistische Weiterentwicklung bis hin zum jetzigen Stand des Films. Dabei wird versucht, die komplizierten Zusammenhänge zwischen Wirtschaft, Politik und Ästhetik aufzulösen.

Die Geschichte der Bewegtbildmedien mit Bildsequenzen, die die Illusion einer Bewegung hervorrufen, begann mit der Filmtechnik, d. h. mit der Aneinanderreihung fotografischer Bilder.[2] Erste Vorführungen gab es mit der Laterna magica im 18. Jahrhundert. Dieses Gerät konnte eine Reihe von Bildern, die auf eine Glasplatte gemalt waren, ähnlich einem Diaprojektor an die Wand werfen. Die Fotografie wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelt. Die Lichtempfindlichkeit von Silbersalzen wurde bereits 1717 entdeckt, doch erst 1826 gelang es Joseph Nicéphore Niépce, ein Bild auf einer Zinnplatte festzuhalten, was mit einer Belichtungszeit von acht Stunden verbunden war. Nach dem Tod von Niépce wurde die Entwicklung von Louis Daguerre weitergetrieben und führte zu den so genannten Daguerreotypien, Unikaten, die noch nicht vervielfältigt werden konnten.[2] Eine Daguerreotypie ist ein seitenverkehrtes Foto-Positiv auf Metall.

Quelle: Wikipedia

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