Unter Evolution (von lateinisch evolvere „herausrollen“, „auseinanderrollen“, „auswickeln“, „entwickeln“) versteht man im deutschsprachigen Raum in erster Linie die biologische Evolution. Darunter wird die von Generation zu Generation stattfindende allmähliche Veränderung der vererbbaren Merkmale einer Population von Lebewesen und von anderen organischen Strukturen (z. B. Viren) verstanden. Das Lehr- und Forschungsgebiet der Evolution wird als Evolutionsbiologie bezeichnet und unterliegt, wie viele andere Wissenschaften, einem kontinuierlichen Erkenntnisfortschritt. Hierzu können insbesondere neue Einsichten durch die Entdeckung neuer Fossilien oder die Anwendung neuer Forschungsmethoden beitragen. Das Themenfeld der Evolution wurde zuweilen unterteilt in die Evolutionsgeschichte, in der die Veränderungen der Lebewesen im Laufe der Erdgeschichte beschrieben werden und bei dem es Überlappungen mit der Paläontologie gibt, sowie in die Evolutionstheorie, die naturwissenschaftliche Erklärungen (Hypothesen und Theorien) für das Gesamtphänomen der Evolution entwickelt. Die beiden Ansätze sind heutzutage in der Wissenschaft innig miteinander verwoben und befruchten sich wechselseitig. Wissenschaftler beschäftigen sich ebenfalls im Rahmen der theoretischen Biologie mit der biologischen Evolution. Die theoretische Biologie als interdisziplinäres Teilgebiet der Biologie entwickelt mathematische Modelle und führt statistische Hypothesentests und Laborexperimente durch, um den Erkenntnisgewinn zu fördern.

Insbesondere seit der Begründung der Evolutionstheorie hat der Begriff der Evolution eine erheblich Ausweitung in viele verschiedene Wissenschaftsbereiche erfahren, die zu einer großen Zahl recht unterschiedlicher Definitionen geführt hat.

Quelle: Wikipedia

Evolution

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Bernhard Kegels Sachbuch Rettung durch schnelle Evolution zeigt, wie Arten unter menschlichem Druck überraschend schnell auf Umweltveränderungen reagieren. Eine Buchvorstellung über Evolution, Biodiversität, Klimawandel und die Grenzen ökologischer Hoffnung.
Gegenwärtig sind wir die Produzenten des größten Artensterbens der Menscheheitsgeschichte, wie Matthias Glaubrecht in seinem Buch "Das Ende der Evolution" beschreibt. Gegenwärtig sind wir die Produzenten des größten Artensterbens der Menscheheitsgeschichte, wie Matthias Glaubrecht in seinem Buch "Das Ende der Evolution" beschreibt. Foto: Michael Gray from Wantagh NY, USA - Triceratops at Museum of Natural History
Aktuelles

Das Ende der Artenvielfalt, das Ende der Welt

In seinem Buch „Das Ende der Evolution. Der Mensch und die Vernichtung der Arten.“ konstatiert der Wissenschaftler Matthias Glaubrecht: Wir sind Verursacher des größten Massensterbens seit dem Aussterben der Dinosaurier. Unser Leben ist in Gefahr, warnt der Evolutionsbiologe.

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