Die Holländerinnen ist der Titel eines 2025 publizierten und mit mehreren Buchpreisen (s. u.) ausgezeichneten Romans von Dorothee Elmiger. Erzählt wird von einem experimentellen Theaterprojekt in Panama, das die Todessituation von zwei 2014 unter nicht geklärten Umständen im Panama ums Leben gekommenen Touristinnen[1] nacherlebbar machen will.
Die Schriftstellerin bezweifelt in der Rahmenhandlung, dass ihre bisherige „kohärente poetische Theorie“ weiterhin die Grundlage ihres literarischen Schaffens sein könne und trägt deshalb dem Auditorium ihrer Poetikvorlesung Aufzeichnungen von einem drei Jahre zurückliegenden Theaterexperiment in Panama vor. Der Leiter des Projekts, der Theatermacher, will sich mit Laiendarstellerinnen in einen Fall aus dem Jahr 2014 einfühlen: in die Geschichte zweier im Urwald verschollener Holländerinnen. Als Einstimmung erzählen sich die an der Aktion Beteiligten Geschichten von bedrohlichen Lebenssituationen und Existenz-Brüchen. Am siebten Tag beginnt die zweitägige Expedition in den Urwald auf den Spuren der beiden Rucksack-Touristinnen. Die Schriftstellerin sucht sich, von der Gruppe getrennt, allein ihren Weg durch den nächtlichen Wald und fühlt sich als Holländerin. Nach der Rückkehr ins Camp bricht sie das Experiment ab.
Quelle: Wikipedia