Das Wunder von Narnia bzw. Die geheimnisvolle Tür oder: Die Gründung von Narnia[1][2] (engl. Originaltitel The Magician’s Nephew zu deutsch Der Neffe des Magiers) ist ein Roman des Schriftstellers C. S. Lewis und erschien 1955 als Teil der Reihe Die Chroniken von Narnia. Obwohl als vorletztes geschrieben, bildet das Buch nach Lewis’ Wunsch den Anfang der siebenteiligen Reihe.
Der kleine Digory lebt im viktorianischen London. Seine Mutter ist schwer krank, deswegen wohnt Digory bei seiner Tante Letty, die ihre Schwester pflegt, und seinem merkwürdigen Onkel Andrew. Bald trifft er das Nachbarsmädchen Polly, deren Eltern sehr streng sind, und die beiden beschließen, die miteinander verbundenen Dachböden der Häuser zu erkunden. Durch Zufall landen sie dabei im Studierzimmer von Digorys Onkel, der im Besitz geheimnisvoller Ringe ist. Er schenkt Polly einen gelben Ring, dessen Berührung sie auf der Stelle verschwinden lässt. Andrew erzählt nun seinem Neffen, was es mit den Ringen auf sich habe: Er erschuf sie aus rätselhaftem Staub, den er im Nachlass einer verstorbenen Verwandten fand, die in Hexerei bewandert war. Die gelben Ringe, so glaubt er, bringen denjenigen, der sie berührt, in eine andere Welt. Die grünen bringen die Person wieder zurück zur Erde. Digorys Onkel fehlt allerdings der Mut, dies selbst zu testen, darum bedient er sich feige der beiden Kinder. Er gibt Digory zwei grüne und einen gelben Ring, um Polly zu retten. Die beiden Kinder treffen sich daraufhin an den Teichen im Wald zwischen den Welten wieder. Die Ringe führen demnach nicht direkt in eine andere Welt, sondern, von diesen Teichen ausgehend, zu vielen anderen: Die gelben Ringe bringen ihren Träger und jeden, der diesen gerade berührt, in den Wald; trägt man die grünen und springt in einen Teich, gelangt man in eine andere Welt. Neugierig geworden, wollen Polly und Digory einige erforschen, bevor sie zurück nach Hause gehen, indem sie in die verschiedenen Teiche springen.
Quelle: Wikipedia