Bürokratie (deutsch „Herrschaft der Verwaltung“) ist eine staatliche oder nicht-staatliche Verwaltung, die durch klare Hierarchien, Entscheidungen nach Gesetz und Vorschriften und geplantem Verwaltungshandeln innerhalb festgelegter Kompetenzen gekennzeichnet ist.

Eine Übersteigerung der Bürokratie wird als Bürokratismus bezeichnet: eine bürokratisch überzogene Handlungsorientierung, welche die Vorschriften über den Menschen stellt und ihn weitgehend als Objekt behandelt. Umgangssprachlich werden Bürokratie und Bürokratismus oft synonym verwendet. Eine weitere Erscheinung ist der Hang zum Bürokratiewachstum, auch als „Bürokratisierung“ bekannt.

Quelle: Wikipedia

Bürokratie

"Das Schloss“, „Der Prozess“, „Das Urteil" & "Die Verwandlung“ "Das Schloss“, „Der Prozess“, „Das Urteil" & "Die Verwandlung“ Fischer Taschenbuch
Kolumne

Kafkas Albträume als Homeoffice-Realität – 100 Jahre Bürokratie und Entfremdung

Man stelle sich Franz Kafka im Homeoffice vor: Ein Schreibtisch voller Akten, die nie fertig werden, ständige Unterbrechungen durch kryptische E-Mails der „Zentrale“, ein Videocall, in dem die Gesichter pixeln – und über allem die Frage, wofür das Ganze eigentlich gut ist. Wer Das Schloss oder Der Prozess liest, spürt schnell: Kafka hat die Absurditäten moderner Büroarbeit beschrieben, lange bevor Slack, Teams oder Excel erfunden waren. S
Jakob Hein :Wie Grischa mit einer verwegenen Idee beinahe den Weltfrieden auslöste Jakob Hein :Wie Grischa mit einer verwegenen Idee beinahe den Weltfrieden auslöste Wie Grischa mit einer verwegenen Idee beinahe den Weltfrieden auslöste ist eine kluge, pointierte Satire mit geschichtlichem Bezug. Hein nimmt sich die Absurditäten der DDR und der BRD gleichermaßen vor und schafft es, ein urkomisches, aber dennoch plausibles Szenario zu entwerfen. Ein Buch für alle, die sich für deutsche Zeitgeschichte interessieren, aber lieber lachen als verzweifeln wollen. Galiani Berlin
Buchvorstellung

Wie Grischa mit einer verwegenen Idee beinahe den Weltfrieden auslöste

Jakob Hein legt mit Wie Grischa mit einer verwegenen Idee beinahe den Weltfrieden auslöste einen satirischen Roman vor, der ein reales historisches Ereignis als Ausgangspunkt nimmt: den berühmten Milliardenkredit der BRD an die DDR im Jahr 1983. Damals vermittelte Franz Josef Strauß das Finanzpaket, um die marode DDR-Wirtschaft zu stabilisieren. Hein verknüpft diese Episode mit der heutigen Debatte um die Cannabis-Legalisierung und treibt die Geschichte in ein wunderbar absurdes Szenario. ...
Wo gebrauchen wir heute noch Begriffe, die in der NS-Zeit geprägt und verwendet wurden? Und wo nicht? Wo gebrauchen wir heute noch Begriffe, die in der NS-Zeit geprägt und verwendet wurden? Und wo nicht? Foto: Duden Verlag
Redaktionelle Empfehlung

Wo wir noch wie die Nazis reden, oder auch nicht...

Sprache ist ein vermintes Gebiet. Immer wieder treffen wir im alltäglichen Reden auf Begriffe, die unterschiedlich besetzt und dementsprechend konnotiert sind. Der Journalist und Autor Matthias Heine hat sich mit seinem Buch "Verbrannte Wörter. Wo wir noch reden wie die Nazis - und wo nicht" jene Begriffe vorgenommen, die einen nationalsozialistischen Hintergrund aufweisen (aufweisen könnten) und bis heut in unserem Sprachgebrauch anzutreffen sind.

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