1000 Serpentinen Angst ist der Debüt-Roman der deutschen Schriftstellerin, Dramaturgin, Musikerin und Performerin Olivia Wenzel. Der Roman folgt einer queeren, ostdeutschen, Schwarzen Frau durch Ausschnitte ihres Lebens und ihrer Erinnerungen und verhandelt dabei die Alltäglichkeit rassistischer Gewalt sowie die Vielfältigkeit familiärer, freundschaftlicher und romantischer Beziehungen. Der mit dem Literaturpreis der Stadt Fulda preisgekrönte Roman erschien 2020 im S. Fischer Verlag. Wenzel selbst bezeichnet ihr Werk als Autofiktion.[1]
1000 Serpentinen Angst folgt der Geschichte einer namenlosen, queeren, Schwarzen Frau, die in den späten 2010er Jahren in Berlin lebt. Die Erzählung verwebt verschiedene Zeitebenen und Erinnerungen, die tief in die Kindheit und Jugend der Protagonistin eintauchen. Die Handlung ist stark von den Themen Rassismus, Kapitalismus, Identität und psychischen Herausforderungen geprägt und zeichnet sich durch eine Erzählweise aus, die persönliche Erfahrung mit gesellschaftspolitischen Analysen verbindet. Die Protagonistin reflektiert über weiße Vorherrschaft in unterschiedlichen Kontexten, darunter die 90er Jahre in der DDR, das gegenwärtige Vietnam sowie die gegenwärtigen, vom transatlantischen Sklavenhandel geprägten USA.
Quelle: Wikipedia