Die Tuberkulose (kurz Tb oder Tbc; so benannt wegen des charakteristischen histopathologischen Bildes, von lateinisch Tuberculosis, von lateinisch tuberculum‚ kleine Geschwulst) ist eine weltweit durch Bakterien verbreitete Infektionskrankheit. Die früher auch als Schwindsucht oder in Österreich als Lunglbrand bezeichnete Erkrankung wird durch verschiedene Mykobakterien verursacht. Mit über einer Million Toten jährlich ist sie die tödlichste Infektionskrankheit weltweit. Beim Menschen ist die Lungentuberkulose die häufigste Form. Bei Immundefekten zeigt sich vermehrt auch ein Befall außerhalb der Lunge.

Mit einer jährlichen Tuberkuloseinzidenz von rund 10 Millionen Fällen steht diese Krankheit an der Spitze der globalen Sterblichkeitsstatistik für Infektionskrankheiten. Nach dem Global tuberculosis report der Weltgesundheitsorganisation (WHO) starben 2015 etwa 1,4 Millionen und 2023 1,1 Millionen Menschen an Tuberkulose. Dazu kamen jeweils noch 400.000 bzw. 161.000 Todesfälle von zusätzlich[1][2] HIV-Infizierten.[2][3] Die rückläufige Tendenz wurde durch die COVID-19-Pandemie unterbrochen. Tuberkulose wird (zumindest heutzutage in Deutschland) am häufigsten durch Mycobacterium tuberculosis verursacht, seltener – in absteigender Folge – durch Mycobacterium bovis, Mycobacterium africanum oder Mycobacterium microti.

Quelle: Wikipedia

Tuberkulose

Tuberkulose“ von John Green Tuberkulose“ von John Green Hanser Literaturverlage
Buchrezension

Welttuberkulosetag: „Tuberkulose“ von John Green – Warum wir jetzt hinschauen müssen

Am 24. März jährt sich die bahnbrechende Entdeckung von Robert Koch, der 1882 das Tuberkulose-Bakterium identifizierte. Seither hat sich die medizinische Forschung rasant weiterentwickelt. Und doch sterben Jahr für Jahr Millionen Menschen an einer Krankheit, die medizinisch behandelbar wäre. John Greens neues Sachbuch „Tuberkulose“ (aus dem Englischen übersetzt von Sophie Zeitz) greift dieses brennende Thema auf – und stellt die unbequeme Frage: Warum lassen wir es zu, dass eine heilbare ...
Am 1. Juni ist ein neuer Roman von Olga Tokarczuk mit dem Titel “Empuzjon. Horror przyrodoleczniczy“ in Polen erschienen. Am 1. Juni ist ein neuer Roman von Olga Tokarczuk mit dem Titel “Empuzjon. Horror przyrodoleczniczy“ in Polen erschienen. Foto: Harald Krichel (Wikipedia)
Aktuelles

Neues Buch von Olga Tokarczuk

Am 1. Juni ist ein neuer Roman von Olga Tokarczuk in Polen erschienen. Der Titel lautet: “Empuzjon. Horror przyrodoleczniczy“ zu deutsch: „Empusion. Ein Horror der Naturheilkunde.“ Deutsche Leserinnen und Leser müssen sich noch etwas gedulden. Hierzulande wird der Roman erst im nächsten Frühjahr beim Kampa Verlag erscheinen.
In „Robert Kochs Affe“ erzählt Intensivmediziner Michael Lichtwarck-Aschoff vom dunkelsten Fleck auf der Weste des Entdeckers des Tuberkulose-Erregers In „Robert Kochs Affe“ erzählt Intensivmediziner Michael Lichtwarck-Aschoff vom dunkelsten Fleck auf der Weste des Entdeckers des Tuberkulose-Erregers Cover Hirzel Verlag
Aktuelles

Der grandiose Irrtum des berühmten Seuchenarztes

In der Corona-Krise ist der Name Robert Koch durch das nach ihm benannte Institut in aller Munde. Der Arzt und Forscher, der 1882 die Entdeckung des Tuberkulose-Erregers verkündete und 1892 maßgeblich an der erfolgreichen Cholera-Bekämpfung in Hamburg beteiligt war, gilt als eine der Lichtgestalten der deutschen Medizingeschichte.

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