Eine Theorie ist im umgangssprachlichen Gebrauch eine durch spekulatives Denken oder eine durch Interpretation von Sachverhalten oder von Aussagen gewonnene Erkenntnis.[1] Häufig bildet sie im Ergebnis ein geordnetes System von Grundsätzen bzw. Hypothesen, aus denen sich weitere Erkenntnisse ableiten lassen.[2] Dies entspricht auch dem traditionellen Aristotelischen Verständnis von Theorie als einer dem Geist wesentlich zukommenden Tätigkeit des Anschauens einzelner Bereiche der Wirklichkeit um ihrer selbst willen, als Betrachtung ohne Zweckdienlichkeit.[3] Oft meint Theorie auch das Ergebnis dieser Tätigkeit. Während jede Theorie zunächst als subjektive Theorie hervortritt, erlangen etablierte (objektive) Theorien das Stadium einer Lehre oder Doktrin.[4]

In diesem umgangssprachlichen Gebrauch bildet der Begriff den Gegensatz zur Praxis. Die Frage, in welcher Abhängigkeit Theorie und Praxis zueinander stehen, bleibt davon unberührt und ist eigener Gegenstand philosophischer Reflexion.[5][6][7]

Quelle: Wikipedia

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