Als Holocaust [ˈhoːlokaʊ̯st, holoˈkaʊ̯st, englisch ˈhɒləkɔ:st] (englisch, aus altgriechisch ὁλόκαυστος holókaustos, deutsch ‚vollständig verbrannt‘) oder Schoa (auch Schoah, Shoah oder Shoa; hebräisch הַשּׁוֹאָה haŠōāh für „die Katastrophe“, „das große Unglück/Unheil“) wird der Völkermord bezeichnet, den das deutsche NS-Regime während des Zweiten Weltkriegs an rund zwei Dritteln aller damals lebenden europäischen Juden, insgesamt 5,6 bis 6,3 Millionen Menschen, beging.

Den endgültigen Entschluss zum Genozid fasste die nationalsozialistische Führung unter Adolf Hitler kurz nach Beginn des Vernichtungskrieges gegen die Sowjetunion ab dem Sommer 1941. Die SS, aber auch Teile der Wehrmacht und der deutschen Polizei sowie ihre Helfer aus den mit Hitler-Deutschland verbündeten Staaten verfolgten daraufhin bis 1945 das Ziel, alle Juden in ihrem Machtbereich systematisch zu ermorden, ab 1942 auch mit industriellen Methoden. Das Menschheitsverbrechen gründete auf dem staatlich propagierten Antisemitismus und der entsprechenden rassistischen Gesetzgebung im Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus.

Quelle: Wikipedia

Shoah

Agnieszka Lessmann: Aga – Kindheitsfragmente zwischen Schweigen und Fantasie Agnieszka Lessmann: Aga – Kindheitsfragmente zwischen Schweigen und Fantasie Gans Verlag
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Agnieszka Lessmann: Aga – Kindheitsfragmente zwischen Schweigen und Fantasie

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Marko Dinić – Buch der Gesichter Ein Erinnerungspanorama in acht Stimmen Marko Dinić – Buch der Gesichter Ein Erinnerungspanorama in acht Stimmen Paul Zsolnay Verlag
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Marko Dinić – Buch der Gesichter

Marko Dinićs neuer Roman Buch der Gesichter erscheint am 19. August 2025 im Paul Zsolnay Verlag. Auf 464 Seiten entwirft der Autor ein literarisches Tableau, das Belgrad im Jahr 1942 als Zentrum einer ebenso persönlichen wie politischen Suchbewegung inszeniert. Erzählt wird in acht Kapiteln, aus acht Perspektiven – eine Struktur, die Erinnerungsarbeit zur Komposition werden lässt. Dinićs Text steht in der Tradition moderner Erinnerungsliteratur, verzichtet jedoch auf die klassische Retrospektive ...
Ein Haufen Dollarscheine von Esther Dischereit Ein Haufen Dollarscheine von Esther Dischereit Ein Haufen Dollarscheine ist nicht nur eine Familiengeschichte, sondern auch ein Roman über die strukturellen Probleme in der deutschen Erinnerungskultur. Maro Verlag
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Ein Haufen Dollarscheine von Esther Dischereit

Esther Dischereits Roman Ein Haufen Dollarscheine, erschienen im Maro Verlag (1. Edition, 4. Oktober 2024), entfaltet das Panorama einer zerrissenen Familie, deren jüdische Identität über verschiedene Länder und Generationen hinweg in Bewegung bleibt. Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2025, erzählt das Buch von den Nachkommen von Holocaust-Überlebenden, die zwischen den USA, Italien und Deutschland verstreut sind, gefangen zwischen Erinnerungen, Verlusten und institutionellen ...

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