Als Mordserie im engeren Sinne werden drei oder mehr Morde bezeichnet, die eine Einzelperson, der Serienmörder, in einigem zeitlichen Abstand voneinander verübt.[1] Besonders hohe Opferzahlen ergeben sich bei Tätern, die hilflose Personen in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen töten. Mordserien werden im Vergleich zu Einzelmorden nur sehr selten verübt.

Der Fallanalytiker Robert Ressler behauptete in seinem 1992 erschienenen Buch Ich jagte Hannibal Lecter, den Ausdruck „serial killer“ („Serienmörder“) geprägt zu haben.[2][3] Dieser und ähnliche Bezeichnungen wurden jedoch schon Jahrzehnte früher verwendet.[4] So ist für Henri Désiré Landru bereits im Jahre 1921 die Bezeichnung als „Serienmörder“ nachweisbar.[5] Über eine „Mordserie“ in Berlin gab es sogar schon 1908 entsprechende Presseberichte.[6]

Quelle: Wikipedia

Serienmörder

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