Selbstermächtigung benennt eine Handlungsstrategie, mit der sich Menschen eine Wirkmächtigkeit aneignen, die sie zuvor nicht besaßen. In Abhängigkeit vom Verwendungszusammenhang und seiner Bewertung ist der Begriff neutral, positiv oder negativ konnotiert und wird fälschlicherweise oft mit dem des Empowerments gleich gesetzt.
Bei dem Ausdruck handelt es sich um ein Kompositum aus den Begriffen des Selbst und der heute bevorzugt als Empowerment bezeichneten Ermächtigung. Er wird in verschiedenen Kontexten verwendet und gelegentlich als Synonym für Empowerment verwendet, obwohl er von dessen Bedeutungsgehalt abweicht und semantisch darüber hinausgeht.[1] Selbstermächtigung ist ein vielfältig verwendeter Begriff mit unter anderem psychologischen, soziologischen, politischen, philosophischen und theologischen Bedeutungsvarianten.
Quelle: Wikipedia