Schönheit ist ein Attribut individuellen menschlichen Wohlgefallens, das zum Beispiel in Naturerscheinungen, bei Kunstgegenständen und in Alltagserlebnissen auftritt. Als Bezugsgröße persönlichen Empfindens entzieht sich Schönheit jedoch einer allseits akzeptierten, verbindlichen Objektivierung und Festlegung. Als „schön“ empfunden werden können unter anderem Landschaften, Sonnenuntergänge, Menschen, Gebrauchsgegenstände oder Kunstwerke. In einem weiteren Sinn werden oft auch abstrakte Objekte wie Ideen, Erkenntnisse, Handlungen, Beziehungen, Situationen oder Erinnerungen als schön bezeichnet. Im umgangssprachlichen Alltag streut die Verwendung dieses Adjektivs sehr breit. Wenn von Schönheit im Sinne eines bewusst getroffenen Werturteils gesprochen wird, handelt es sich um etwas anderes als einfaches Wohlfühlen oder Lustempfinden.

Ob Schönheit eine Eigenschaft des Objektes, oder eine Empfindung des Subjektes, oder etwas Drittes ist, ist traditionell und bis heute umstritten. Untersuchungsgegenstand ist Schönheit sowohl in der Philosophie, wo das Schöne speziell in der griechischen Antike zusammen mit dem Wahren und dem Guten zu den obersten Werten gehörte, als auch in einer Reihe anderer Wissenschaftszweige, darunter Psychologie und Kunstwissenschaften. Wie Kunst und Geschmack ist Schönheit zentral für die Ästhetik, wo sie in Beziehung gesetzt wird zu Anmut, Eleganz oder Erhabenheit. Als ästhetischer Wert steht der Schönheit die Hässlichkeit gegenüber. Das Phänomen, dass an sich „hässliche“ Attribute gelegentlich dennoch als schön empfunden werden, wird als Paradox der Hässlichkeit bezeichnet.

Quelle: Wikipedia

Schönheit

Rainer Zitelmann: 2075. Wenn Schönheit zum Verbrechen wird Rainer Zitelmann: 2075. Wenn Schönheit zum Verbrechen wird 2075 ist ein Roman, der Fragen stellt – über Gleichheit, Privilegien, Normierung und Freiheit. Die erzählerische Form steht dabei ganz im Dienst des Gedankenspiels. Wer weniger auf literarische Stilmittel als auf gesellschaftspolitische Argumente achtet, findet hier Stoff zum Nachdenken – und zum Widersprechen. Langen Müller Verlag
Buchvorstellung

Rainer Zitelmann: 2075. Wenn Schönheit zum Verbrechen wird

In einer Zukunft, die Gleichheit über alles stellt, geraten äußerliche Unterschiede ins Fadenkreuz der Politik. 2075 erzählt von einer Welt, in der Schönheit nicht mehr bewundert, sondern bestraft wird – und von dem Versuch Einzelner, sich gegen ein System zu behaupten, das Anderssein nicht duldet. Eine provokante Dystopie über Freiheit, Kontrolle und die dunklen Seiten des Gleichheitsideals.
„Rilke: Dichter der Angst – Eine Biografie" „Rilke: Dichter der Angst – Eine Biografie" C.H.Beck
Buchrezension

„Rilke: Dichter der Angst – Eine Biografie“ von Manfred Koch

Rainer Maria Rilke gehört zu den faszinierendsten Dichtern des 20. Jahrhunderts. Sein Werk ist geprägt von einer tiefen Sensibilität, existenziellen Fragen und einer ständigen Auseinandersetzung mit der Vergänglichkeit. In seiner Biografie „Rilke: Dichter der Angst“ widmet sich der Literaturwissenschaftler Manfred Koch der dunkleren Seite des Poeten und rückt die Angst als zentrales Motiv in Rilkes Leben und Schaffen in den Fokus. Diese tiefgehende Analyse zeigt, wie sehr Rilkes Unsicherheiten, ...

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