Die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) war eine marxistisch-leninistische Partei, die 1946 in der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands (SBZ) und Ost-Berlin aus der Zwangsvereinigung von SPD und KPD hervorging.

Als Kader- und Staatspartei verankerte sie ab 1968 ihren Führungsanspruch in der Verfassung der DDR und übte de facto eine Ein-Parteien-Herrschaft aus. Die SED war eine „Partei neuen Typs“ ohne innerparteiliche Demokratie. Sie wurde vom Politbüro geführt. Dieses war im Sinne des sogenannten demokratischen Zentralismus formal dem Zentralkomitee (ZK) untergeordnet, dem höchsten Beschlussorgan der SED zwischen den Parteitagen. Geleitet wurde die SED vom Ersten Sekretär Walter Ulbricht und später von den Generalsekretären Erich Honecker und Egon Krenz.

Quelle: Wikipedia

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