Die Odyssee (altgriechisch ἡ Ὀδύσσεια hē Odýsseia) ist neben der Ilias das zweite, traditionell dem griechischen Dichter Homer zugeschriebene Epos und gehört zu den ältesten und einflussreichsten Dichtungen der abendländischen Literatur. Schriftlich wurde sie erstmals wahrscheinlich um die Wende vom 8. zum 7. Jahrhundert v. Chr. festgehalten. Sie schildert die Abenteuer des Königs Odysseus von Ithaka und seiner Gefährten während der Heimkehr aus dem Trojanischen Krieg. In vielen Sprachen ist der Begriff „Odyssee“ zum Synonym für eine lange Irrfahrt geworden.

Das Proömium, das die Odyssee einleitet, ist eine Anrufung der Muse und schildert in wenigen Zeilen, was Zuhörer oder Leser erwartet.[1] Die Eingangsverse sind hier auf Altgriechisch, in Umschrift sowie in der klassischen deutschen Übersetzung von Johann Heinrich Voß aus dem Jahr 1781 wiedergegeben:

Quelle: Wikipedia

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