Norderney (ostfriesisches Plattdeutsch: Nördernee [])[2][3][4] ist eine der Ostfriesischen Inseln in der Nordsee, die dem Festland des Landes Niedersachsen zwischen der Ems- und Wesermündung in der Deutschen Bucht vorgelagert sind. Mit einer Fläche von 26,31 Quadratkilometern ist die Düneninsel Norderney nach Borkum die zweitgrößte Insel dieser Inselgruppe.
Die Stadt Norderney umfasst die gesamte Insel Norderney. Sie gehört nach der Gebietsreform in Niedersachsen von 1978 zum Landkreis Aurich und ist mit 5358 Einwohnern[1] die der Bevölkerung nach größte Gemeinde der Ostfriesischen Inseln. Norderney ist eine Einheitsgemeinde und besteht neben der Kernstadt aus den drei Stadtteilen Fischerhafen (der Hafen und das angrenzende Gewerbegebiet), Nordhelm, eine ehemalige Kasernensiedlung und seit 2019 Ostende. Die drei Stadtteile liegen in enger Nachbarschaft im äußersten Westen der Insel. Die restliche Fläche der Insel ist kaum bewohnt und bebaut. Ausnahmen bilden wenige Gebäude um den in der Inselmitte stehenden Leuchtturm Norderney sowie der Inselgolfplatz mit den angrenzenden Siedlungen Am Leuchtturm und Grohde im Zentrum der Insel und der nahe gelegene Flugplatz Norderney, die westlich davon gelegene Jugendherberge Norderney Dünensender sowie die östlich davon gelegenen ehemaligen Gebäude der Staatsdomänen Eiland und Tünnbak.
Quelle: Wikipedia