Buchrezension
Goethes „Ganymed“ – Das Ich, das sich umfangen lassen will
Goethes „Ganymed“: freie Rhythmen, sinnliche Naturerfahrung und die Grenze zwischen Hingabe und Selbstverlust.
Die Naturlyrik ist eine Sammelbezeichnung für alle Formen der Lyrik, in der die Natur als zentraler Gegenstand der Dichtung erscheint.
Nach Gero von Wilpert ist die Naturlyrik eine „stoffbestimmte Sammelbezeichnung für alle Formen der Lyrik, deren Zentralmotive Naturerscheinungen (Landschaft, Wetter, Tier und Pflanzenwelt) sind und die auf dem Erlebnis der Natur aufbauen“.[1] Von Norbert Mecklenburg stammt die tautologische Aussage „Naturlyrik — das sind Gedichte, die Natur zum Gegenstand haben“[2]. Günter Häntzschel definiert sie als „Lyrik, die naturhafte Phänomene vergegenwärtigt, um z. B. menschliche Subjektivität zu thematisieren“[3].
Quelle: Wikipedia