Die Technik der literarischen Montage ([mɔnˈtaːʒə]) (anhören/?) ist eine Bezeichnung für das Zusammenfügen unterschiedlicher Texte oder Textteile, die unterschiedliche Inhalte beziehungsweise oft unterschiedliche Sprachebenen und -stile transportieren. Dies dient der Erzeugung von Überraschungsmomenten und der Annäherung an die moderne, immer komplizierter werdende Wirklichkeit. Nach Walter Benjamin unterbricht das Montierte den Zusammenhang, in den es gestellt ist.[1] Analog zur bildenden Kunst spricht man auch von Collage.

Die Montage entstammt unter anderem der Cento-Dichtung und dem Cross-Reading, sie ist bereits in der Literatur des Mittelalters nachweisbar. Seit der Literaturrevolution zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte sie sich zu einem literarischen Mittel in sämtlichen literarischen Gattungen, u. a.

Quelle: Wikipedia

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