Literaturvermittlung als Sammelbegriff umfasst alles, was Menschen in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen aktiv an Literatur heranführt und ihnen ermöglicht, sich durch Literatur zu bilden, sich darüber auszutauschen oder mit eigenen gestalterischen Prozessen zu reagieren. Wichtige Grundlagen werden bereits in der Schule durch das Vermitteln von Lesefähigkeiten, Textverständnis und ersten Einblicken in die Literatur gelegt.
Literaturvermittlung folgt der etymologischen Bedeutung von Vermittlung im Sinne von «Mitte, in der Mitte befindlicher Teil», als das «zwischen zwei Dingen Befindliche». Sie ist ein Segment der Kulturvermittlung. Diese bezieht sich auf die Rolle eines Mittlers zwischen Individuum, Kultur und Gesellschaft.[1]
Quelle: WikipediaLiteraturvermittlung
Buchpreis
Manchmal gewinnt nicht das lauteste Buch, sondern das mit dem genauesten Ton. Der Gleim-Literaturpreis 2025 geht an den Musikwissenschaftler Michael Maul für sein Werk „J. S. Bach. ‚Wie wunderbar sind deine Werke‘“ – eine Entscheidung, die so klug wie folgerichtig wirkt. Ausgelobt von der Stadt Halberstadt und dem Trägerverein des Gleimhauses, Museum der deutschen Aufklärung, würdigt der Preis Arbeiten, die die Kulturgeschichte des 18. Jahrhunderts einem breiten Publikum zugänglich machen. Und ...
Preis
Friedrich-Perthes-Preis für Denis Scheck: Ein Abend über Lesewut, Literatur und literarische Abrissarbeiten
Erstmals hat der Börsenverein des Deutschen Buchhandels den Friedrich-Perthes-Preis vergeben – benannt nach einem Verleger, der früh die Notwendigkeit eines Urheberrechts erkannte und den Buchhandel als Rückgrat geistiger Arbeit verstand. Dass Denis Scheck nun als erster Preisträger ausgezeichnet wird, ist keine Anekdote, sondern ein Signal: für Literaturkritik mit Rückgrat, für Urteilskraft statt Gefälligkeit.
Buchpreis
Fleur Jaeggy erhält den Schweizer Grand Prix Literatur 2025
Die Schweizer Literatur ehrt eine ihrer eigenwilligsten Stimmen: Die italienischsprachige Schriftstellerin Fleur Jaeggy wird mit dem Schweizer Grand Prix Literatur ausgezeichnet. Die Jury würdigt damit ein Gesamtwerk, das sich mit kühler, fast asketischer Prosa in die tiefsten Abgründe der menschlichen Existenz wagt.