Kurt Tucholsky (* 9. Januar 1890 in Berlin; † 21. Dezember 1935 in Göteborg) war ein deutscher Schriftsteller, der zu den bedeutendsten Publizisten der Weimarer Republik zählte. Er veröffentlichte auch unter den Pseudonymen Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger und Ignaz Wrobel.

Als politisch engagierter Journalist und zeitweiliger Mitherausgeber der Wochenzeitschrift Die Weltbühne erwies sich Tucholsky als Gesellschaftskritiker in der Tradition Heinrich Heines. Zugleich war er Satiriker, Kabarettautor, Liedtexter, Romanautor, Lyriker und Kritiker (Literatur, Film, Musik[1]). Er verstand sich selbst als linker Demokrat, Sozialist,[2] Pazifist und Antimilitarist und warnte vor der Erstarkung der politischen Rechten – vor allem in Politik, Militär und Justiz – und vor der Bedrohung durch den Nationalsozialismus.

Quelle: Wikipedia

Kurt Tucholsky

Kurt Tucholsky Kurt Tucholsky Von Sonja Thomassen - Sonja Thomassen, GFDL 1.2
Buchmarkt

»Gnade Gott dem untergeordneten Organ« – Tucholskys kleine Anatomie der Macht

»Die Zentrale weiß alles besser« – so beginnt Kurt Tucholskys satirischer Text, der am 31. März 1925 in der Weltbühneerschien. Sechs Absätze, eine Kartothek und dreiunddreißig Herren, die herumstehen – mehr braucht es nicht, um ein Jahrhundert später noch immer den Nerv zu treffen. Doch wer war dieser Mann, der die Bürokratie sezierend belächelte, politisch früh die Stimme erhob – und am Ende verstummte? Eine Annäherung an Tucholsky als Publizist, Redakteur, Radikaldemokrat – und als unbequeme Zentrale seiner selbst.

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