Als Kunstmarkt wird heute die Gesamtheit aller Galerien, Kunstmessen, Sammlerbörsen oder Auktionen bezeichnet, bei denen sich Kunstwerke der Bildenden Kunst im Umlauf befinden. Ein Kunstmarkt im heutigen Sinn entstand erstmals im 17. Jahrhundert in den Niederlanden.[1]

Der Erwerb von Kunst hat vielerlei Ursachen und reicht von der Unterstützung und Förderung von Künstlern durch Mäzene und den Staat, über das Bekenntnis zu einem Kunststil, bis hin zum Statussymbol, durch dessen Besitz man überlegenen Geschmack demonstriert. Dabei spielt auch der ideelle Wert eine Rolle. Die „Kräfte des Marktes“ übernehmen dabei die Aufgabe, den wirtschaftlichen Wert eines Kunstwerks festzulegen. Die Förderung von Kunst durch den Staat ist Teil der öffentlichen Kulturförderung;[2] diese lag in Deutschland im Jahr 2010 bei 9,6 Milliarden Euro.

Quelle: Wikipedia

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