Kulturkritik ist die Kritik an (einer) Kultur, die als disparat für verschiedene menschliche Bedürfnisse verstanden wird. Sie kann Kulturpessimismus beinhalten und Kultur als Form einer Verstellung, Entstellung (Deformation), Entfremdung, Degeneration, Dekadenz, Unvollständigkeit oder Fremdbestimmtheit menschlicher Seinsweisen bzw. Lebensverhältnisse sehen. Sie hat die Lebensweise der Menschen und den Sinn ihrer Lebensgestaltungen zum Gegenstand.

Kulturkritik kennt viele Ausdrucksformen. Darunter fallen Einsprüche gegen Phänomene der Moderne (‚Gegenmoderne‘), Klagen über den allgemeinen Verfall der Sitten und der Gesellschaft, über Entfremdung und Rationalisierung, über die unheilvolle Herrschaft des Geldes, der Technik oder der Medien. Der Begriff verweist auf ein disziplinloses „wildes“ Denken, das Blickfelderweiterungen verspricht, das mit der Moderne entsteht, und, das gegen die Moderne Verlustgeschichten aufbietet. Kulturkritik verarbeitet eher unsystematisch und osmotisch (vom Alltagswissen bis zum philosophischen Wissen) die unterschiedlichsten Wissensbestände.

Quelle: Wikipedia

Kulturkritik

Nicht die Geschwindigkeit erschöpft die Gegenwart, sondern ihre permanente Vorläufigkeit.
„Die neuen Wartesäle“ erzählt von Ladeanzeigen, digitalen Übergängen und dem Gefühl, dass das moderne Leben zunehmend im Zustand des Wartens stattfindet. Zwischen Kafka, Georges Perec und Max Frisch entsteht eine literarische Diagnose einer Zeit, die ständig in Bewegung scheint — und doch nicht ankommt. Nicht die Geschwindigkeit erschöpft die Gegenwart, sondern ihre permanente Vorläufigkeit. „Die neuen Wartesäle“ erzählt von Ladeanzeigen, digitalen Übergängen und dem Gefühl, dass das moderne Leben zunehmend im Zustand des Wartens stattfindet. Zwischen Kafka, Georges Perec und Max Frisch entsteht eine literarische Diagnose einer Zeit, die ständig in Bewegung scheint — und doch nicht ankommt. lesering
Kolumne

Die neuen Wartesäle

„Die neuen Wartesäle“: Nachdenken über digitale Warteschleifen, Vorläufigkeit und das Lebensgefühl permanenter Übergänge in der modernen Gesellschaft.
Tine Høeg – Hunger
 Tine Høeg – Hunger
 Erschienen im Literaturverlag Droschl, Februar 2025. Aus dem Dänischen von Gerd und Ingrid Weinreich. Droschl
Buchvorstellung

Tine Høeg – Hunger


Ein Jahr, ein Wunsch, ein Körper im Ausnahmezustand. In Hunger erzählt Tine Høeg von der Sehnsucht nach Mutterschaft – direkt, ungeschönt und mit sprachlicher Präzision. Der Roman ist intim wie ein Tagebuch, schonungslos wie ein medizinischer Bericht und so eindringlich, dass er lange nachwirkt. Jetzt auch als Netflix-Film Eine Kopenhagener Liebesgeschichte – doch wer die ganze Wucht erleben will, sollte zuerst das Buch

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