Krieg und Frieden (russisch Война и миръ (Originalschreibweise), deutsche Transkription Woina i mir, Transliteration Vojna i mir, Aussprache []) ist ein im realistischen Stil geschriebener, 1868/1869 publizierter historischer Roman des russischen Schriftstellers Lew Tolstoi.
Krieg und Frieden gilt als eines der bedeutendsten Werke der Weltliteratur (s. Rezeption und Adaptionen). In seiner Mischung aus historischem Roman und militär-politischen Darstellungen sowie Analysen der zaristischen Feudalgesellschaft während der napoleonischen Ära Anfang des 19. Jahrhunderts in Russland und den Kriegen zwischen 1805 und 1812 mit der Invasion Russlands 1812 nimmt Tolstois Werk die Montagetechnik moderner Romane des 20. Jahrhunderts vorweg.
Quelle: WikipediaKrieg und Frieden
Kolumne
Warum Literatur uns zu Weihnachten nicht tröstet: Ein Essay über das Friedensmotiv zwischen Krippe und Katastrophe, zwischen Stille und Sprachlosigkeit. Wie Romane von Tolstoi bis Camus zeigen, dass Frieden keine Idylle ist – sondern eine fragile, ethische Haltung.
Buchrezension
Tolstoi: Krieg und Frieden
Ein Schatten des Elends wird vorausgeworfen – und wir wissen: Tolstoi hatte recht. Nicht recht im Sinne eines historischen Zeigefingers, sondern im tieferen Sinn – im Erkennen der Ungleichzeitigkeit der Welt, im Erfassen jener verletzlichen Seelen, die ihre Zeit nicht bloß erleben, sondern unter ihr knirschen. Er hatte recht mit dem, was vergangen ist, weil es ungerecht war. Aber nicht für alle. Und genau da beginnt Krieg und Frieden: nicht bei den Uniformen, sondern bei den ...