Klaus Heinrich Thomas Mann (* 18. November 1906 in München; † 21. Mai 1949 in Cannes, Frankreich) war ein deutsch-amerikanischer Schriftsteller. Der älteste Sohn von Thomas Mann begann seine literarische Laufbahn in der Zeit der Weimarer Republik als Außenseiter, da er in seinem frühen Werk Themen verarbeitete, die zur damaligen Zeit als Tabubruch galten. Nach seiner Emigration 1933 wegen der NS-Machtübernahme folgte eine wesentliche Neuorientierung in der Thematik seiner Werke: Klaus Mann wurde zum kämpferischen Literaten gegen den Nationalsozialismus. Als Exilant nahm er 1943 die US-Staatsbürgerschaft an. Die Neuentdeckung von Manns Werk in Deutschland fand erst viele Jahre nach seinem Tod statt. Er gilt heute als einer der wichtigsten Repräsentanten der deutschsprachigen Exilliteratur nach 1933.

Klaus Mann wurde als zweites Kind und ältester Sohn von Thomas Mann und dessen Ehefrau Katia in großbürgerlichen Verhältnissen in München geboren. Sein Vater hatte die einzige Tochter der vermögenden jüdischen Münchner Familie Pringsheim[1] geheiratet, als er mit seinem Roman Buddenbrooks bereits große schriftstellerische Anerkennung erzielt hatte. In der Familie Mann wurde Klaus Mann „Eissi“ (oder „Aissi“)[2] genannt, ursprünglich ein Kosename seiner älteren Schwester Erika für Klaus, der später auch in Briefwechseln und dem Tagebuch Thomas Manns Anwendung fand.

Quelle: Wikipedia

Klaus Mann

VATERLAND - Trailer German | Deutsch VATERLAND - Trailer German | Deutsch OT: Fatherland Paweł Pawlikowski | PL/DE/IT/FR 2026 | 82 min Mit: Sandra Hüller, August Diehl, Hanns Zischler, Devid Striesow, Anna Madeley Kinostart: 3.9.2026 Nach dem Oscar-prämierten „Ida“ und dem vielfach ausgezeichneten Drama „Cold War – Der Breitengrad der Liebe“ (Beste Regie in Youtube
Kino

Thomas Mann im Kino: „Vaterland“ – eine Rückkehr in das Land der Wörter

Paweł Pawlikowskis „Vaterland“ startet am 3. September 2026 im Kino. Hanns Zischler und Sandra Hüller spielen Thomas und Erika Mann auf ihrer Reise durch das Nachkriegsdeutschland von 1949. Eine Lesering-Vorankündigung über Literatur, Erinnerung, Familie und die politische Macht kultureller Autorität.

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