John Ernst Steinbeck III. (* 27. Februar 1902 in Salinas, Kalifornien; † 20. Dezember 1968 in New York City) war ein US-amerikanischer Schriftsteller. Er ist einer der meistgelesenen Autoren des 20. Jahrhunderts und hat zahlreiche Romane, Kurzgeschichten, Novellen und Drehbücher verfasst. Zeitweilig arbeitete er als Journalist und war 1943 Kriegsberichterstatter im Zweiten Weltkrieg. 1940 erhielt er den Pulitzer-Preis für seinen Roman Früchte des Zorns und 1962 den Nobelpreis für Literatur.

Drei der vier Großeltern John Steinbecks waren Einwanderer aus Europa. Sein Großvater väterlicherseits war der Tischler Johann Adolph Großsteinbeck, der seinen Namen in Amerika zu Steinbeck verkürzte. Er stammte aus Heiligenhaus bei Düsseldorf, wo bis heute ein Gut Großensteinbeck existiert. 1852 lernte er auf einer Reise nach Palästina seine spätere Frau kennen, die amerikanische Missionarstochter Almira Dickson. Mit ihr zog er zunächst nach Massachusetts, später nach Florida und – nachdem er im Bürgerkrieg aus der Armee der Konföderierten desertiert war – nach Kalifornien. Dort ließ er sich als Milchfarmer nieder.[1] Das abenteuerliche und unstete Leben Johann Adolphs inspirierte seinen Enkel später zur Figur des Adam Trask in Jenseits von Eden.

Quelle: Wikipedia

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