Ivan Klíma (* 14. September 1931 in Prag, als Ivan Kauders; † 4. Oktober 2025[1] ebenda) war ein tschechischer Schriftsteller.
Ivan Kauders war ein Sohn des Elektroingenieurs Wilhelm Kauders (1906–1985).[2] Die Familie wurde 1942, da seine Eltern jüdischer Herkunft waren, von der deutschen Besatzungsmacht im Ghetto Theresienstadt inhaftiert. Nach der Befreiung der Tschechoslowakei 1945 änderte sie ihren Namen.[3] Nach seinem Studium war Ivan Klíma als Journalist und Lektor tätig, z. B. bei der später verbotenen Literaturzeitschrift Literárni listy. Im Anschluss an die Niederschlagung des Prager Frühlings 1968 erhielt Klíma Publikationsverbot. Schon ein Jahr zuvor war er wegen seiner kritischen Haltung aus der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei ausgeschlossen worden, in die er 1953 eingetreten war.
Quelle: Wikipedia