Iris Radisch (* 2. Juli 1959 in West-Berlin) ist eine deutsche Literaturkritikerin, Redakteurin und Buchautorin. Seit 1990 schreibt sie für die Wochenzeitung Die Zeit, deren Feuilleton sie von 2013 bis 2021 leitete. Sie gehörte zum Team der ZDF-Sendung Das literarische Quartett und war Mitglied der Jury des Ingeborg-Bachmann-Preises, deren Vorsitz sie fünf Jahre innehatte.

Radisch wurde als Tochter eines Arztes und einer Lehrerin in Berlin-Kreuzberg geboren und wuchs in Lichterfelde auf.[1] An den Universitäten von Frankfurt am Main und Tübingen studierte Iris Radisch Germanistik, Romanistik und Philosophie. Ihren beruflichen Werdegang begann sie als Literaturredakteurin. Sie schrieb für die Frankfurter Rundschau, ehe sie 1990 zur Zeit wechselte. Im Nebenberuf übernahm Radisch Gastprofessuren, unter anderem in St. Louis und Göttingen, und arbeitete als Moderatorin für verschiedene Fernsehsender, darunter das ZDF, die ARD, den WDR und den Privatsender VOX.

Quelle: Wikipedia

Iris Radisch

Doris Vogel: Dieses Buch gehört dem König 2.0 Doris Vogel: Dieses Buch gehört dem König 2.0 Empfehlung von Denis Scheck KrönerEditionKlöpfer
Aktuelles

Die SWR-Bestenliste – Januar 2025

Die SWR-Bestenliste bietet jeden Monat einen tiefen Einblick in die Vielfalt und Qualität der deutschsprachigen Literaturszene. Gegründet 1975 von Jürgen Lodemann, wird sie von 30 Kritikern zusammengestellt, die vier Titel nominieren und nach einem Punktesystem bewerten. Daraus entsteht eine Liste von zehn Büchern, die es wert sind, gelesen zu werden. Im Januar 2025 sind diese Werke besonders hervorgestochen:
Das Glück liegt in der Einfachheit. Iris Radisch führt uns durch das Leben Albert Camus. Eine Suche nach den elementaren Erlebnissen. Das Glück liegt in der Einfachheit. Iris Radisch führt uns durch das Leben Albert Camus. Eine Suche nach den elementaren Erlebnissen. Foto: Rowohlt
Redaktionelle Empfehlung

"Bei einem alten Haus, das nach Weinranken duftet"

Nach seinen zehn bevorzugten Wörtern befragt, antwortete Albert Camus: "Die Welt, der Schmerz, die Erde, die Mutter, die Menschen, die Wüste, die Ehre, das Elend, der Sommer, das Meer." In ihrer Camus-Biografie zeigt Iris Radisch einen Intellektuellen, der auf der Suche nach dem "Ideal der Einfachheit ist".

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