Investigativer Journalismus (von lateinisch investigare ‚aufspüren‘, ‚genauestens untersuchen‘) setzt eine langwierige, genaue und umfassende Recherche vor Veröffentlichung voraus. Themenschwerpunkte sind in der Öffentlichkeit als skandalträchtig angesehene Vorgänge aus Politik oder Wirtschaft.

Viele dieser Reporter erfüllen als sogenannte Vierte Gewalt im Staat eine wichtige Funktion bei der Kontrolle der Staatsorgane und Wirtschaftskonzerne in Demokratien (siehe auch Checks and Balances). Auch der Boulevardjournalismus möchte sich immer wieder mal gerne mit dem Etikett Investigativer Journalismus schmücken, wobei allerdings in den meisten Fällen die oben genannten Merkmale einer langwierigen, genauen und umfassenden Recherche sowie Dokumentation vor Veröffentlichung nicht gegeben sind, und es sich doch eher um hochgespielten Klatsch- und Skandaljournalismus handelt. Daher wird dieser Begriff auch eher abwertend verstanden.

Quelle: Wikipedia

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