Industrialisierung ist innerhalb eines Staates ein Prozess, während dessen sich ein Agrarstaat zu einem Industriestaat entwickelt. Ein Gegenbegriff ist die Deindustrialisierung.

Weltweit gab es zunächst Agrarstaaten, in denen die Arbeit in der Landwirtschaft und damit die Produktion von Agrarprodukten natürlichen, witterungsbedingten Einflüssen unmittelbar unterliegt. Das führt zu schwankenden Ernteerträgen und auch zu Missernten durch Dürre, Schädlinge, Überschwemmungen etc. Staatsziel des Agrarstaates ist vor allem die Subsistenzwirtschaft zur Selbstversorgung mit eigenerzeugten Agrarprodukten, idealerweise mit einem Selbstversorgungsgrad von 100 %. Industrialisierung bezeichnet technisch-wirtschaftliche Prozesse des Übergangs von agrarischen zu industriellen Produktionsweisen,[1] in denen sich die maschinelle Erzeugung von Gütern und Dienstleistungen durchsetzt.[2]

Quelle: Wikipedia

Industrialisierung

1984 erschien der später preisgekrönte und zum Bestseller avancierte Roman "Die Entdeckung der Langsamkeit" von Sten Nadolny. Heute scheint das Buch wichtiger denn je zu sein. 1984 erschien der später preisgekrönte und zum Bestseller avancierte Roman "Die Entdeckung der Langsamkeit" von Sten Nadolny. Heute scheint das Buch wichtiger denn je zu sein. Foto: Piper Verlag

Die Wiederentdeckung der Langsamkeit

Je schneller die Welt zu werden scheint, desto wichtiger wird es, über die Vorzüge der Langsamkeit zu sprechen. Dass Behäbigkeit kein Nachteil sein muss, hatte Sten Nadolny eindrucksvoll mit seinem 1983 erschienenen Roman "Die Entdeckung der Langsamkeit" gezeigt. Das Buch avancierte schnell zu einem Bestseller, wurde in über 20 Sprachen übersetzt und über 1,8 Millionen Mal verkauft. Nie erschien es so radikal wie heute.

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