Hundert Jahre Einsamkeit (spanischer Originaltitel: Cien años de soledad) ist ein Roman des kolumbianischen Schriftstellers und Literaturnobelpreisträgers Gabriel García Márquez (1927–2014). Seit der Erstveröffentlichung am 5. Juni 1967 wurden von dem Roman weltweit über 30 Millionen Exemplare in 32 Sprachausgaben verkauft, womit er eines der am häufigsten gelesenen und übersetzten Werke der spanischsprachigen Literatur ist.[1]
Ursprünglich 1967 in Buenos Aires im Verlag Sudamericana mit einer Erstauflage von lediglich 8.000 Exemplaren veröffentlicht, wurde er 2007 vom IV. Internationalen Kongress für spanische Sprache als eines der wichtigsten Werke der spanischsprachigen Literatur katalogisiert.[1] Die spanische Tageszeitung El Mundo führt den Roman in ihrer Liste der 100 besten spanischsprachigen Romane des 20. Jahrhunderts. Zugleich gilt er als eines der bedeutendsten Werke des Magischen Realismus sowie der lateinamerikanischen Literatur überhaupt. Der Autor selbst behauptete, es keineswegs für sein bestes Werk zu halten, doch die lange Entstehungsgeschichte, wie sie u. a. in der García-Márquez-Biographie von Juri Paporow (siehe Quellen) beschrieben wird, deutet darauf hin, dass der Autor es als sein Opus magnum ansah. Erstausgaben des Werkes werden heute zum Kulturerbe Kolumbiens gezählt.
Quelle: Wikipedia