Gerhard Holtz-Baumert (* 25. Dezember 1927 in Berlin; † 17. Oktober 1996 in Heinrichsfelde, Brandenburg) war ein deutscher Schriftsteller, SED-Funktionär und von 1957 bis 1981 inoffizieller Mitarbeiter (IM) des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS).
Gerhard Holtz-Baumert war der Sohn des früheren Landarbeiters und Kohlenträgers Holtz. Er wuchs zunächst in Berlin-Moabit auf, 1933 zog die Familie nach Berlin-Friedrichshain, Rüdersdorfer Straße. Nachdem er vier Klassen der Volksschule in der Bromberger Straße (heute Dathe-Gymnasium, Helsingforser Straße) besucht hatte, kam Holtz-Baumert 1938 auf das dortige Andreas-Gymnasium in der Koppenstraße. Auf Empfehlung seines Lehrers erhielt er eine Freistelle. Den Besuch des Gymnasiums hätten seine Eltern nicht finanzieren können. Eine Bedingung des Direktors war, dass er ein Pimpf (Mitglied im Deutschen Jungvolk) wurde. Am 15. März 1942 erhielt er in der Lazarus-Kirche Romintener Straße bei Pfarrer Kracht seine Konfirmation.
Quelle: Wikipedia