Die Dreigroschenoper ist ein Theaterstück von Bertolt Brecht und Elisabeth Hauptmann mit Musik von Kurt Weill. Die Uraufführung fand am 31. August 1928 im Theater am Schiffbauerdamm in Berlin statt. Das „Stück mit Musik in einem Vorspiel und acht Bildern“ wurde die erfolgreichste deutsche Theateraufführung bis 1933,[1] einige Musiknummern wie Die Moritat von Mackie Messer (englisch Mack the Knife) wurden Welthits.
Die Handlung kreist um den Konkurrenz- und Existenzkampf zwischen zwei „Geschäftsleuten“, dem Kopf der Londoner Bettelmafia (Peachum), der Bettler erpresst und sie so ausstattet, dass sie das Mitleid der Passanten erregen, und einem Verbrecher (Macheath), der gute Beziehungen zum Polizeichef (Brown) von London hat.
Quelle: WikipediaDreigroschenoper
Aktuelles
Bertolt Brecht (1898–1956) zählt unbestritten zu den einflussreichsten Literaten des 20. Jahrhunderts. Doch sein Werk ist kein museales Relikt, das hinter Vitrinenglas konserviert wurde, sondern eine fortwährende Herausforderung. Seine Theaterstücke, Gedichte und theoretischen Schriften legen auch heute noch die Mechanismen von Macht und Gesellschaft bloß. Ein unbequemer Klassiker – und gerade deshalb so aktuell.
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Zur Aktualität von Bertolt Brecht´s Dreigroschenoper
Dreißig Jahre alt war Bertold Brecht, als er mit der "Dreigroschenoper" den größten Theatererfolge der Weimarer Republik feierte. Einige der in diesem kraftvollen Stück verwobenen Songs, etwa die "Moritat von Mackie Messer" oder der "Kanonensong" sind Welthits geworden. 3sat nimmt sich am 27. Februar (ab 20:15 Uhr) der "Dreigroschenoper" an und zeigt, dass die dort recht provokant angesprochen Themen nach wie vor hochaktuell sind.