Dialektliteratur oder Mundartliteratur ist eine Literaturform, die dadurch gekennzeichnet ist, dass sie den spezifischen Dialekt, also die Mundart, einer bestimmten Region verwendet. Hierzu zählen sowohl künstlerisch motivierte Werke einzelner Autoren, worunter längere Prosa (bis hin zum Roman) und Lyrik (Mundartdichtung) fallen, als auch Volkstheater, Schwänke, traditionell überlieferte Texte wie Märchen sowie in Gestalt von Texten überliefertes Brauchtum. Zur Dialektliteratur im weitesten Sinne gehören auch Sprichwörter, Sentenzen, Zungenbrecher, Rätsel, Abzählreime und so fort. Dialektliteratur kann Heimatdichtung oder -literatur sein, muss aber nicht.

Für das 17. Jahrhundert ist beispielhaft der Schriftsteller Andreas Gryphius mit seinem schlesischen „Die verliebte Dornrose“ (1660) als Dialektliterat zu nennen.

Quelle: Wikipedia

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