Der Zauberberg ist ein 1924 erschienener Roman des deutschen Schriftstellers Thomas Mann. Das Werk ist seitdem in vielen hohen Auflagen und zahlreichen Übersetzungen erschienen. Angeregt wurde es durch die Verhältnisse in einem Davoser Sanatorium, das Mann 1912 beim Besuch seiner lungenkranken Ehefrau kennengelernt hatte. Im Roman trifft der junge angehende Ingenieur Hans Castorp während seines Aufenthalts in der Zeit vor 1914 in der abgeschlossenen Welt eines Sanatoriums im Hochgebirge auf weltentrückte Figuren, die ihn mit Politik, Philosophie, aber auch Liebe, Krankheit und Tod konfrontieren. Verzaubert durch die Liebe zu einer ihm dort begegnenden, eine frühe und prägende Schülerzuneigung widerspiegelnden Frau bleibt er dort wesentlich länger als ursprünglich geplant.
Hans Castorp, einziges Kind einer Hamburger Kaufmannsfamilie, wächst nach dem Tod seiner Eltern zunächst bei seinem Großvater Hans Lorenz Castorp, dann bei seinem Onkel Tienappel auf. Anschließend studiert er Schiffbautechnik. Im Alter von 23 Jahren, vor dem geplanten Eintritt als Ingenieur-Volontär bei einer Schiffswerft, reist er im Sommer[1] in die Schweizer Alpen, um dort im Internationalen Sanatorium Berghof nahe Davos seinen Vetter Joachim Ziemßen zu besuchen.
Quelle: Wikipedia