Der Daoismus (chinesisch 道家, Pinyin dàojiā – „Lehre des Dao, Lehre des Weges“), gemäß anderen Umschriften auch Taoismus, ist eine chinesische Philosophie und Weltanschauung, die auch als Chinas eigene und authentische Religion angesehen wurde.[1] Seine historisch gesicherten Ursprünge liegen vor dem 4. Jahrhundert v. Chr., als das Daodejing (in älteren Umschriften Tao te king, Tao te ching u. Ä.) des Laozi (Laotse, Lao-tzu) entstand. Während der frühe Daoismus als 道家 (dàojiā) bezeichnet wird, wird der spätere 道教 (dàojiào) genannt. Dementsprechend gilt der frühe als „philosophischer“ und der späte als „religiöser“ Daoismus. Obwohl zwischen beiden teils gewichtige Unterschiede bestehen, halten viele Forscher auf diesem Gebiet diese Unterscheidung für künstlich, da beide nicht scharf voneinander abgrenzbar seien. Diese Unterscheidung liefert jedoch eine erste grobe Orientierung und ist nach wie vor im Gebrauch.[2]

Neben Konfuzianismus und Buddhismus ist der Daoismus eine der Drei Lehren (三教, sānjiào), durch die China maßgeblich geprägt wurde. Auch über China hinaus haben die Drei Lehren wesentlichen Einfluss auf Religion und Geisteswelt der Menschen ausgeübt. In China beeinflusste der Daoismus die Kultur in den Bereichen

Quelle: Wikipedia

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