Arbeit im philosophischen Sinn erfasst alle Prozesse der bewussten schöpferischen Auseinandersetzung des Menschen. Sinngeber dieser Prozesse sind die selbstbestimmt und eigenverantwortlich handelnden Menschen mit ihren individuellen Bedürfnissen, Fähigkeiten und Anschauungen im Rahmen der aktuellen Naturgegebenheiten und gesellschaftlichen Arbeitsbedingungen.

Nach Ansicht von Otfried Höffe[1] steht das Wort mit dem lateinischen arvus für Ackerland als Ausdruck für dessen Bearbeitung in Verbindung. Laut Wolfgang Pfeifer bedeutet das Wort Arbeit ursprünglich „Mühsal, Anstrengung“ und leitete sich vom rekonstruierten germanischen arƀējiðiz ab.[2] Die neuhochdeutsche Form Arbeit entwickelte sich aus dem althochdeutschen arabeit über das mittelhochdeutsche arebeit, Wörter, die damals in den Bedeutungen Mühsal und Not[3] standen.[4] Eine positive Bewertung der Arbeit setzte unter Luthers Einfluss und mit dem aufstrebenden Bürgertum ein, während Marx und Engels Arbeit als universelle Existenzbedingung des Menschen definierten. Im Neuhochdeutschen entwickelte sich zudem die Bedeutung ‘Produkt der Tätigkeit’ vollständig.[2] Im vorphilosophischen Sprachgebrauch hatte das Wort drei Bedeutungen:

Quelle: Wikipedia

Du schreibst und würdest deine Texte gerne teilen?

cms.lkorv