Amnesie (von altgriechisch μνήμη mnémē, deutsch ‚Gedächtnis‘, ‚Erinnerung‘ mit Alpha privativum) beschreibt den Verlust des Gedächtnisses für persönliche Erlebnisse, öffentliche Ereignisse oder Informationen, trotz ansonsten normaler kognitiver Funktion. Die Ursachen können organisch sein, wie neurologische Zustände (Schlaganfall, Tumor, Infektion, Anoxie, degenerative Erkrankungen), oder psychogen, ausgelöst durch traumatische Erlebnisse.[1]
Amnesie kann sowohl nach einem Unfall, beispielsweise bei einem Schädel-Hirn-Trauma oder einer Gehirnerschütterung, als auch bei Epilepsie, Meningitis, Enzephalitis oder einem Hirnschlag auftreten. Mögliche Ursachen für eine Amnesie sind außerdem die Hypoxie, die Demenz oder Migräne sowie eine Elektrokonvulsionstherapie. Bei traumatischen Erlebnissen, einer sog. Gehirnwäsche oder Hypnose kann es zur dissoziativen Amnesie kommen.
Quelle: Wikipedia