Ambivalenz (lateinisch ambo „beide“ und valere „gelten“) bezeichnet einen inneren Zustand, der wesentlich geprägt ist von einem inneren Konflikt. Dabei bestehen in einer Person sich widersprechende Wünsche, Gefühle und Gedanken gleichzeitig nebeneinander und führen zu inneren Spannungen.[1]

In der Allgemeinsprache gebräuchlicher ist das Adjektiv ambivalent (zwiespältig, doppelwertig, mehrdeutig, vielfältig, zweideutig). Eugen Bleuler verwendete den Begriff erstmals 1910 während eines Vortrags. Für ihn war Ambivalenz ein Hauptmerkmal der Schizophrenie.[2] Im heutigen Sprachgebrauch, auch im klinischen Bereich, versteht man unter „Ambivalenz“ aber kein Symptom einer Krankheit, sondern das Erleben einer konflikthaften, von gegensätzlichen Aspekten geprägten Bewertung der Situation oder eines Objekts. Dieses Erleben basiert auf der erworbenen Fähigkeit, auf Abwehr durch Spaltung zu verzichten und gegensätzliche Erlebniszustände zu ertragen. Die Fähigkeit, Ambivalenz auszuhalten, spricht für eine gesteigerte emotionale Reife.

Quelle: Wikipedia

Ambivalenz

Harry Potter - Gesamtausgabe (Harry Potter)

von J.K. Rowling Harry Potter - Gesamtausgabe (Harry Potter) von J.K. Rowling Carlsen Verlag
Buchvorstellung

Die Harry Potter-Reihe von J. K. Rowling – Sieben Bände, ein literarisches Kontinuum

Zwischen 1997 und 2007 veröffentlichte J. K. Rowling sieben Bände rund um den jungen Zauberer Harry Potter. Was als klassische Internatsgeschichte mit fantastischen Elementen beginnt, entwickelt sich im Verlauf zu einer vielschichtigen Erzählung über Macht, Tod, Freundschaft und moralische Integrität. Die Reihe lässt sich dabei nicht auf ein Genre reduzieren – sie ist Coming-of-Age, Fantasy, Krimi, Gesellschaftsroman und Internatsdrama zugleich.
Das kurz nach ihrem Tod erschienende Buch "Das Schöne, Schäbige, Schwankende" der Autorin Brigitte Kronauer, fragt nach den Möglichkeiten und der Kraft der Literatur. Das kurz nach ihrem Tod erschienende Buch "Das Schöne, Schäbige, Schwankende" der Autorin Brigitte Kronauer, fragt nach den Möglichkeiten und der Kraft der Literatur. Foto: Clett-Kotta

Fragmente des Lebens einer Schreibenden

Etwa drei Wochen nach ihrem Tod erschien Brigitte Kronauers letztes Buch "Das Schöne, Schäbige, Schwankende". Der Titel des Werks ist unterschrieben mit der Genre-Zuordnung "Romangeschichten". Ein Buch über die Assoziationskraft, über vorüberschwankende Existenzen, und über die Frage nach der sinnstiftenden Kraft der Literatur.

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