Kolumne
Herbst der Utopien – warum wir das Hoffen verlernt haben
Der Herbst ist die Jahreszeit der Ernüchterung. Die Welt verliert an Farbe, das Licht wird schärfer, die Tage werden kürzer. Zeit um die erste Bilanz über das schon gelaufene Jahr zu ziehen. Und man merkt, dass die großen Versprechen des Jahres sich längst in kleine Routinen verwandelt haben. Und vielleicht ist genau das das passende Klima, um über Utopien zu sprechen – und darüber, warum sie verschwunden sind.