Lesering - Lesen was Spaß macht

Kommentare

  1. Daniel Seebacher
    23.05.2017
    Hallo Herr Bärsch, Self-Publishing ist kein bloße Spielerei, die kommt und wieder gehen wird. Ebenso stimmt es nicht, dass es keine Vorteile beim Self-Publishing gibt. Ein Selbstverleger ist - wie der Name schon sagt - Autor und Verleger in Personalunion. Damit muss er für den Erfolg des Buchs all die Aufgaben übernehmen, die ansonsten der Verleger übernommen hätte. Dazu gehören, wie Sie selbst schon anmerken, die Organisation eines Lektorats, ein ansprechendes Coverdesign, im Falle eines Printbuchs ein professioneller Satz und natürlich vor allen Dingen Marketing, Marketing, Marketing. Ohne entsprechende Werbung verschwindet jede Veröffentlichung in der Unsichtbarkeit, Verlagstitel gleichermaßen wie Self-Publishing-Titel. Ist das Buch zudem unprofessionell gestaltet, nutzt auch das beste Marketing nichts. Kunden achten nun einmal auf Qualität. Im Gegenzug für all diese zusätzliche Arbeit erhalten SP-Autoren aber im E-Book-Bereich aber auch Tantiemen von bis zu 70%, wovon Verlagsautoren in der Regel nur träumen können. Zudem punkten viele Self-Publisher mit unheimlich großer Lesernähe und voller Kontrolle über alle Vertriebs- und Publikationsaspekte ihres Titels sowie extrem kurzen Vorlaufs- bzw. Veröffentlichungszeiten. Selbstverständlich haben auch Verlage weiterhin ihre Daseinsberechtigung. Nicht jeder Autor kann und will sämtliche Aufgaben auf sich vereinen. Verlage verfügen nicht zuletzt über erhebliche Marketing- und Logistikdienstleistungen, um einen Titel zu einem potenziellen Bestseller zu machen. Im Gegenzug fällt das Autorenhonorar deutlich geringer aus und der Autor gibt einen großen Teil der Kontrolle aus der Hand. Dass sich der Farbdruck eines Kinderbuchs mit wenig Seiten finanziell nicht lohnt, ist außerdem keine Krux des Self-Publishings allein. Variable Kosten können nun einmal nur über eine entsprechend hohe Auflage entsprechend aufgefangen werden, das ist auch bei Verlagstiteln nicht anders und gehört zum Einmaleins der Buchherstellung. Viele SP-Autoren nutzen Printausgaben im Print-on-Demand-Verfahren daher eher als Anschlussmöglichkeit an den Buchhandel und erwirtschaften den Löwenanteil ihres Umsatzes über die kostengünstige E-Book-Ausgabe. Self-Publishing ist letztendlich die Demokratisierung des Veröffentlichungsprozesses, die trotz der Akzeptanz von Hobbyautoren und schlechten Werken denselben Marktprinzipien unterliegt: nur, wer professionell auftritt und Qualität bei Inhalt wie Verpackung liefert, hat eine reelle Chance auf entsprechende Leserschaft. Entschließt man sich zu den hierfür notwendigen Investitionen, profitiert man anschließend deutlich stärker davon als bei einem vergleichbaren Verlagsvertrag. Möchte man als Hobbyautor keine Zeit investieren und die Kurzgeschichte aus der Schublade mal eben so veröffentlichen, verdient man im allerschlimmsten Falle nichts, hat aber auch nichts verloren. Die undifferenzierte Darstellung des Self-Publishing in diesem Interview ist äußerst diskutabel.
  2. Jochen
    08.02.2017
    Früher war er mal ganz amüsant, und provakant. Inzwischen scheint er ziemlich abgedreht, und arbeitet mit ziemlich windigen Typen zusammen.
  3. :)
    03.02.2017
    Der Hörhan hat finde ich nur eines im Sinn: Superreiche werden, reich ist nicht genug. Das Buch dient ihm dazu. Schwarz weiss denken. Möglichst plakativ. (Mittelschicht wird GANZ verschwinden etc.) Selbst besitzt er hunderte Eigentumswohnungen und versucht das meiste aus den Mietern rauszuholen. Gier und Raubtierkapitalismus machens für die Mittelschicht schwieriger. Das Internet ist ein Instrument, ein technisches Spielzeug was von Menschen zum Raubtierkapitalismus benutzt wird. Alles soll berechnet werden können.
  4. Emilia
    29.12.2016
    Dieses Buch ist zu Weihnachten toll angekommen und meine Nichte ist ganz verliebt in es.
  5. Emilia
    29.12.2016
    Es ist sicher nicht Irvings bester Roman aber er ist gut zu lesen an Eingen Stellen war ich dann doch etwas verwirrt durch die vielen Handlungsebenen.
  6. Conny
    23.11.2016
    Ein ergreifender Roman- schönen Dank für den Tipp!
  7. Constanze Matthes
    02.10.2016
    Ein eindrucksvoller Roman
  8. Nicole
    12.09.2016
    Kann mich dem anderen Kommentar nur anschließen: was hast Du denn da für einen Mist zusammen geschustert? Ich lebe seit fast 40 Jahren in Stötteritz und nicht ein einziges Mal lag man hier 'im Schatten' des Denkmals. Man hat seine Ruhe und 2016 (okay, der Beitrag scheint von 2013) sollte man doch bitte mal geschichtlich in der Gegenwart ankommen und seine Wohnungssuche nicht an so einem Scheiß fest machen!
  9. Elfie
    10.08.2016
    Ich liebe die Beiträge!!!
  10. Storkovicz
    09.08.2016
    Also irgendwann ist es auch mal gut mit dem überbordenden Pseudo-Historienpazifismus, der am besten alles aus den Augen und aus dem Sinn wischen soll, was irgendwie ans Militär erinnert. Zunächst ist es zwar so, dass das Denkmal nicht als Gedenkstätte an die bis dahin vermutlich größte Schlacht der Weltgeschichte errichtet wurde sondern eher im damaligen nationalistisch-patriotischen Kontext gesehen wurde, das berechtigt allerdings nicht dazu, sich in die Tradition der beiden Diktaturen auf deutschem Boden einzureihen und etwas hineinzuinterpretieren, was schlicht nicht vorhanden ist. Die monumentalen Krieger, die Sie ausgemacht haben wollen, stellen Totenwächter dar. Die Figuren, die tatsächlich als Krieger ausgemacht werden können, sind eben falls in einer Bildsprache dargestellt, die wenig mit Kampfeslust und Kriegsverherrlichung zu tun hat. Immerhin haben die Figuren den Kopf andächtig nach unten geneigt. Was ihr persönliches Problem mit Klaustrophobie damit zu tun hat erschließt sich mir nicht ganz! Mir jedenfalls ist bei jedem Besuch klar gewesen, dass es ein Denkmal dafür sein soll, dass viel zu viele Menschen vor etwas mehr als 200 Jahren eben ihr Leben gelassen haben. Zum Feiern des Sieges über die Grande Armée war mir zumindest nie zumute. Die Menschen am und um das Völki identifizieren sich mit dem Ort und nutzen ihn eben auch um freudige Ereignisse dort zu begehen. Warum auch nicht? Das heißt ja nicht automatisch, dass man nun gleich freudestrahlend in den nächsten Krieg ziehen will. Auch eine Darstellung des Gefechts heißt nicht gleich, dass man es den Herren vor 200 Jahren gleich tun will. Es soll lediglich einen Eindruck vermitteln, wie es ungefähr gewesen sein könnte. Ein Blick darauf, wie sich im Pulverdampf die Reihen der Formation lichten, dürfte dem einen oder anderen wohl einen tieferen Eindruck darüber vermitteln, wie furchtbar so eine Schlacht gewesen sein muss, als wenn unsere opportunismusgeschwängerten Historien-Pazifisten bei allem den Zeigefinger heben. Im Übrigen: Haben Sie sie schon mit dem Thema Zwangsarbeit zur NS-Zeit in Plagwitz befasst? Haben Sie vielleicht ein Gefühl der Beklemmung, wenn Sie sich innerhalb der sanierten Fabrikgebäude vorstellen, wie dort Zwangsarbeiter zu Tode geschunden wurden? Oder was ist mit der Befreiung Deutschlands von den Nazis durch die Alliierten? Ein Grund zum Feiern? Oder nicht? Weil war ja durch Krieg? Bitte etwas differenzierter und besser rercherchiert!