Unter Geschichte versteht man im Allgemeinen diejenigen Aspekte der Vergangenheit, derer Menschen gedenken und die sie deuten, um sich über den Charakter zeitlichen Wandels und dessen Auswirkungen auf die eigene Gegenwart und Zukunft zu orientieren.[1]

Im engeren Sinne ist Geschichte die Entwicklung der Menschheit, weshalb auch von Menschheitsgeschichte gesprochen wird (im Unterschied etwa zur Naturgeschichte). In diesem Zusammenhang wird Geschichte gelegentlich synonym mit Vergangenheit gebraucht. Daneben bedeutet Geschichte als Historie aber auch die Betrachtung der Vergangenheit im Gedenken, im Erzählen und in der Geschichtsschreibung. Forscher, die sich der Geschichtswissenschaft widmen, nennt man Historiker.

Quelle: Wikipedia

Historisch

Das Verlegerpaar Kateřina Tschirner-Kosová und Jürgen Tschirner gründeten 2020 "Tschirner & Kosová". Der Verlag konzentriert sich auf Deutsche und Tschechische Zeitgeschichte. Bild: Jürgen Tschirner
Aktuelles

Der Leipziger Verlag "Tschirner & Kosová": Tschechische und Deutsche Zeitgeschichte

Im Jahr 2020 von dem Verlegerpaar Kateřina Tschirner-Kosová und Jürgen Tschirner gegründet, hatte der Leipziger Verlag "Tschirner & Kosová" alles andere als wünschenswerte Starbedingungen. Inhaltlich ist der Verlag auf historische Begebenheiten in Deutschland und der Tschechischen Republik ausgerichtet, wobei sowohl die komplizierte Vergangenheit als auch die erfreuliche Gegenwart thematisch aufgegriffen werden. Bisher sind zwei aufschlussreiche, hochwertige Sachbücher ...
Helmut Schreiber, alias Kalanag, machte nach dem Zweiten Weltkrieg in der jungen Bundesrepublik Karriere. Doch auch Hitler erfreute sich bereits an Schreibers Zaubertricks. Cover: Penguin Verlag
Sachbuch

Magie im Dritten Reich

In seinem romanhaft anmutenden Sachbuch „Der große Kalanag: Wie Hitlers Zauberer die Vergangenheit verschwinden ließ und die Welt eroberte“ erzählt Malte Herwig die Aufstiegsgeschichte eines Zauberkünstlers zur Zeit des Nationalsozialismus. Es ist die Geschichte Helmut Schreibers, der mit seinen Tricks die Nazi-Eliten begeisterte, und anschließend seine Vergangenheit verschwinden ließ.
Marcel Reich-Ranicki Marcel Reich-Ranicki Am 2. Juni wäre der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki 100 Jahre als geworden. In Erinnerung zeigt das ZDF am 31. Mai die Dokumentation "Ich, Reich-Ranicki". Youtube
Aktuelles

In Erinnerung an Marcel Reich-Ranicki: ZDF zeigt große Doku

Er war nicht nur der Gründervater des Literarischen Quartetts, Marcel Reich-Ranicki war einer der bedeutendsten Literaturkritiker des 20. Jahrhunderts, vielleicht der bedeutendste im deutschsprachigen Raum. Am 2. Juni wäre Marcel Reich-Ranicki 100 Jahre alt geworden. Das ZDF erinnert an den Chef der ZDF-Sendung "Das Literarische Quartett" mit der von Lutz Hachmeister und Gert Scobel produzierten Dokumentation "Ich, Reich Ranicki". Termin der Ausstrahlung ist der 31. ...
Hölderlin, Leibzig, Atwood: Drei Dokus, drei Schaffende. Foto: Pixabay
Aktuelles

Drei literarische Doku-Tipps fürs Wochenende!

Noch Zeit am Wochenende? In der ARTE-Mediathek sind derzeit drei interessante Dokumentationen zu finden. Zum Beispiel der Doku-Film "Friedrich Hölderlin: Dichter sein. Unbedingt!", der zum 250. Geburtstag des Dichters erschienen ist. Auch über den letzten Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz sowie der Schriftstellerin Magaret Atwood gibt es einiges zu erfahren. (Verlinkungen im Artikel)
Ein Gemälde des Schweizer Künstlers Arnold Böcklin zeigt den Einzug des "Schwarzen Todes" in die Stadt. Foto: Arnold Böcklin - 1. Repro from an Artbook2.
Redaktionelle Empfehlung

"Die Pest": Das Auflehnen gegen die Krankheit

Im Jahre 1947 erschien der Roman "Die Pest" des französischen Schriftstellers und Philosophen Albert Camus. Sofort avanciert das Buch zu einem Bestseller, die französische Nachkriegsgeneration findet sich in den aufgezeigten Figuren, die, abgeschottet und isoliert, unmittelbar mit dem Tot konfrontiert sind, sofort wieder. Im Ausnahmezustand, so zeigt Camus hier, zeigt sich auch das Maß an Menschlichkeit.
Wo gebrauchen wir heute noch Begriffe, die in der NS-Zeit geprägt und verwendet wurden? Und wo nicht? Foto: Duden Verlag
Redaktionelle Empfehlung

Wo wir noch wie die Nazis reden, oder auch nicht...

Sprache ist ein vermintes Gebiet. Immer wieder treffen wir im alltäglichen Reden auf Begriffe, die unterschiedlich besetzt und dementsprechend konnotiert sind. Der Journalist und Autor Matthias Heine hat sich mit seinem Buch "Verbrannte Wörter. Wo wir noch reden wie die Nazis - und wo nicht" jene Begriffe vorgenommen, die einen nationalsozialistischen Hintergrund aufweisen (aufweisen könnten) und bis heut in unserem Sprachgebrauch anzutreffen sind.
Das Buch "Republik der Angst" wird Thema in der kommenden Ausgabe von "ttt - titel thesen tempramente" sein. Foto: Rowohlt
TV

"Republik der Angst" bei "ttt - titel thesen tempramente"

Unter anderem Thema der nächsten Ausgabe von "ttt - titel thesen tempramente": Frank Biess' Buch "Republik der Angst", in dem die Geschichte der Bundesrepublik als eine Geschichte der kollektiven Ängste erzählt wird. Weitere Themen: Jacques Audiards Western: "The Sister Brothers"; die Ausstellung "Alle Rembrandts" und das "Syrian Heritage Archive". Zu sehen ist die Folge am Sonntag, 03. März 2019, um 23:05 Uhr oder in der ARD Mediathek.

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